Pröll hält sich noch alle Optionen offen:
Hauptansprechnpartner bleibt aber die SPÖ

Klare Verhältnisse "Grundlage für Zusammenarbeit" Landeshauptmann spart Seitenhiebe jedoch nicht aus

Pröll hält sich noch alle Optionen offen:
Hauptansprechnpartner bleibt aber die SPÖ © Bild: APA/Weiss

Landeshauptmann Erwin Pröll sieht in klaren Verhältnissen die "Grundlage für gute Zusammenarbeit". Im Interview mit "Niederösterreich heute" kündigte er an, nach dem 9. März mit allen im Landtag vertretenen Parteien das Gespräch suchen zu wollen. Selbstverständlich werde die SPÖ dabei "Hauptansprechpartner" sein.

Dennoch bezeichnete Pröll die stellvertretende Landesvorsitzende der Sozialdemokraten, Staatssekretärin Christa Kranzl, als "uninformiert", wenn diese behaupte, dass Niederösterreich die zweithöchste Verschuldung der Länder aufweise. Richtig sei viel mehr, dass Niederösterreich als eines der wenigen Bundesländer "die Kriterien der EU einhalten" könne. "Die besten Grünen im Land sind die Schwarzen", sagte der Landeshauptmann unter Hinweis darauf, dass ein dynamisches Wirtschaftswachstum auf einen gemeinsamen Nenner mit Klima- und Umweltschutz gebracht werde. Zur FPÖ merkte Pröll an, dass man den Blauen "in Wahrheit nie trauen" dürfe.

Keine Hypothesen
Er "arbeite nicht mit Hypothesen", sagte der Landeshauptmann darauf angesprochen, was geschehe, falls es mit der angestrebten absoluten Mehrheit am 9. März nicht klappe. Nach mehr als 15 Jahren im Amt wolle er auch in den kommenden fünf Jahren "gern am neuen Niederösterreich weiterarbeiten". (apa/red)