Privatjet, Penthouse, Karibikvilla: FORMAT über das Luxusleben des Wolfgang Flöttl

51-Jähriger lebte 20 Jahre lang in Saus und Braus

Privatjet, Penthouse, Karibikvilla: FORMAT über das Luxusleben des Wolfgang Flöttl

Der italienische Medienzar Silvio Berlusconi und der US-Milliardär Ross Perot waren seine Nachbarn. Der 51-jährige Wolfgang Flöttl lebte zwanzig Jahre zwischen Manhattan und Nassau - und das in Saus und Braus.

ßDie Luxusvilla "Castle Point" auf den Bermuda Islands galt über viele Jahre hindurch als Lebensmittelpunkt von Wolfgang Flöttl und seiner Ehefrau Barbara Anne, einer Enkelin des US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Erst im vergangenen Jahr musste er sich für rund 21 Millionen Dollar von seinem Immobilien-Schmuckstück trennen.

Der Verkauf des Bermuda-Anwesens ist aber nur ein Beispiel für das abrupte Ende des beispiellosen Luxuslebens des Wolfgang Flöttl. Denn auch auf den Bahamas, in London und in New York verfügte der Milliardenspekulant nicht nur über teure Liegenschaften, sondern über einen ebensolchen Lifestyle.

Trips zwischen den weit entfernten Domizilen pflegte Flöttl stets im Privatjet, einer Gulfstream G-IV, zurückzulegen - Wert: 23 Millionen Dollar. Während er auf den Bermudas mit dem Motorboot ("Barbara Anne of Hamilton") - Anschaffungspreis: 700.000 Euro - unterwegs war, wartete auf den Bahamas nicht nur ein vollgetankter Lamborghini Diabolo auf ihn, sondern auch eine riesige Luxusyacht. "Das war mein dümmstes Investment", erzählt Flöttl heute: "Ich wurde immer seekrank, daher habe ich das Schiff bald verkauft."

Ab dem Jahr 1998, also mit Eintritt der Milliardenverluste, änderte sich auch Flöttls Luxusleben radikal. Sukzessive musste er große Teile seines Vermögens, darunter auch seine Bildersammlung (siehe Seite 40), verkaufen und den Erlös an die Bawag überweisen. Der Prachtbau "Hugh House" am piekfeinen Eaton Place in London sowie die "Roman Hall" auf den Bahamas wechselten Anfang 2001 für insgesamt 41,9 Millionen US-Dollar den Eigentümer. Auch von seiner Gulfstream musste sich Flöttl zwangsläufig trennen. Ende 1999 erwarb der US-IT-Riese Hewlett-Packard den Vogel für rund 22 Millionen Dollar.

Der einstige Charity-King Flöttl scheute zunehmend das Licht der Öffentlichkeit und verkroch sich immer mehr in seinem New Yorker Refugium. Das Apartment "8D" mit der prominenten Adresse 775 Park Avenue steht auch weiterhin im Eigentum von Flöttl und seiner Ehefrau, die auch eine Villa in der US-Millionärsenklave Southampton ihr Eigen nennt.

Zu den polizeilichen Einvernahmen düste Flöttl stets von New York nach Wien. Für die Dauer des Gerichtsprozesses lebt er laut eigenen Angaben bei Vater, Schwester oder bei Freunden.

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