Royaler Aufruhr von

Prinzessin Diana: Warum sie
mit ihrem Ring schockierte

Royaler Aufruhr - Prinzessin Diana: Warum sie
mit ihrem Ring schockierte © Bild: Getty Images

Ein exquisiter Saphir, der von Diamanten umschlossen ist, machte im britischen Königshaus Geschichte: Der Verlobungsring von Prinzessin Diana, der jetzt die Hand von Herzogin Kate schmückt, sorgte seinerzeit für einen Schock in Adelskreisen.

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Der Verlobungsring war und ist ein Traum von einem Ring, der seither tausende weitere Schmuckdesigns inspirierte und viele Frauenherzen höher schlagen ließ. Im Jahre 1981 sah die Situation in gewissen Kreisen aber anders aus. Der Ring entsprach nicht den Traditionen des britischen Königshauses.

Zur Zeit der Verlobung von Diana und Prinz Charles kursierte ein gehässiger Spitzname für den Ring. In der britischen Aristokratie ging die Bezeichnung "The commoner's ring" um, was auf Deutsch soviel bedeutet wie "Der Ring der Bürgerlichen".

Komische Bezeichnung

Als ob es nicht schon überheblich genug wäre, einen Teil der Gesellschaft herabzuwerten und damit sein eigenes Weltbild preiszugeben, verwundert die Bezeichnung auf den ersten Blick.

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Prinzessin Diana war geborene Lady Spencer und im Gegensatz zu Kate Middleton oder Meghan Markle keine "Gewöhnliche", sondern selbst blaublütige Aristokratin. Warum also "Ring der Bürgerlichen"?

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"Nur" Katalogware

Die Erklärung dafür ist ganz simpel: Als Diana 19 war, verlobte sich Prinz Charles nicht einfach mit ihr, indem er ihr einen Ring schenkte. Vielmehr eröffnete er seiner zukünftigen Braut die Möglichkeit, sich ihren Ring selbst auszusuchen.

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Anstatt sich ein Unikat nach eigenem Geschmack anfertigen zu lassen, entdeckte Diana namentlichen Saphir-Ring mit einigen anderen Modellen in einem Schmuck-Katalog. Charles ließ alle Exemplare in den Palast bestellen und Diana entschied sich letztlich für dieses.

Abseits der Traditionen

Die abfällige Bezeichnung der Bürgerlichkeit lässt sich aus zwei Gründen ableiten: Erstens schockierte es den Adel, dass die Frau des zukünftigen Königs von England einen Ring aus dem Katalog bestellt - so wie es jede andere Frau in diesem Land genauso tun hätte können.

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Zweitens reagierte man in königlichen Kreisen nicht erfreut, dass Prinz Charles seiner Verlobten einen Ring schenkt, der damals "nur" 28.000 Pfund gekostet hat. Nach historischem Geldkurs entspräche das heute ungefähr einem Preis von knapp 54.300 Euro.

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Damit stellte Prinzessin Diana jedenfalls schon in jungen Jahren unter Beweis, was sie davon hielt, alteingesessene Traditionen um jeden Preis aufrecht erhalten zu wollen: Nämlich nichts. Viele mit so einem Ring Beschenkte würden dem wohl kommentarlos zustimmen.

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