Vorbereitungen von

Das passiert,
wenn Prinz Philip stirbt

Sollte Queen Elizabeths Ehemann sterben, greift ein Fünf-Punkte-Plan

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Sollte Prinz Philip sterben, trauert nicht nur seine Ehefrau, die Quee, sondern auch ein ganzes Land. Makaber, aber bei royalen Häuptern üblich: Für seinen Tod wurden bereits alle Vorbereitungen getroffen.

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"London Bridge is down." Diese vier Worte bekommt der britische Premierminister zugeflüstert, sollte Queen Elizabeth sterben. Dies berichtete jedenfalls der britische "Guardian" vor einigen Monaten. Welcher Geheimcode es im Falle des Ablebens ihres Ehemannes sein werden, ist nicht bekannt, aber fest steht, dass für den Tod von Prinz Philip ebenfalls bereits alle Vorkehrungen getroffen wurden.

  • Bild 1 von 50 © Bild: Photo by Jane Barlow - WPA Pool/Getty Images

    Prinz Philip - Sein Leben in Bildern

    Schon seine Geburt war so ungewöhnlich wie sein weiteres Leben: Prinz Philip kam am 10. Juni 1921 auf einem Küchentisch auf der Insel Korfu als Mitglied des griechischen Königshauses zur Welt. Der Arzt hielt das für praktisch.

    Im Bild: Auf einer Gartenparty im Jahr 2017 freuen sich drei Damen sehr den Prinzen persönlich kennenzulernen.

  • Philip Mountbatten
    Bild 2 von 50 © Bild: PNA Rota/Keystone/Getty Images

    Prinz Philip - Sein Leben in Bildern: Marine

    Nach politischen und familiären Wirren - die Familie wurde nach der Revolution aus Griechenland verbannt, der Vater ging seine eigenen Wege, die Mutter erkrankte psychisch - verschlug es Philip nach Großbritannien, wo er Karriere in der Marine machen sollte. In England lernte er seine große Liebe kennen: Lilibeth, die sich schon als 13-Jährige unsterblich in den attraktiven Kadetten verliebte.

    Im Bild: Lieutenant Philip Mountbatten bei der Royal Navy 1947.

Laut dem Magazin "Independent" existiert für den Fall der Fälle ein Fünf-Punkte-Plan, den alle Mitarbeiter des Buckingham Palace kennen.

  • Zunächst wird die BBC über den Tod des Prinzgemahls informiert, sie darf die Meldung an die Öffentlichkeit bringen.
  • Prinz Philip will nicht das "Tamtam" eines Staatsbegräbnisses, bei seiner Bestattung sollen nur die Familie, die engsten Freunde sowie die Staatsoberhäupter des Commonwealth dabei sein.
  • Weiters soll Elizabeths Ehemann nicht in der Westminister Abbey oder der St. George's Chappel beigesetzt werden, sondern im Gelände von Windsor Castle.
  • Für die Queen gibt es nach dem Tod ihres Ehemannes eine achttägige Trauerzeit, in der sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen darf und keine Termine wahrnehmen oder Entscheidungen treffen muss. Danach muss die Königin wieder "funktionieren".
  • Nach Prinz Philips Tod werden die Flaggen auf Halbmast wehen, es wird eine 30-tägige Staatstrauer geben.

Genau wie zum Bericht über die Vorkehrungen im Falle des Todes der Königin hat der Buckingham Palast auch zu diesen Plänen keinen Kommentar abgegeben. Generell ist zu hoffen, dass Prinz Philip noch einige schöne Jahre bleiben werden.

Queen Elizabeth und Prinz Philip bei ihrer Hochzeit
© imago/United Archives International Die Queen und Prinz Philip bei ihrer Hochzeit im Jahr 1947