Prachtvolle Exoten im bunten Federkleid: Auch Dominic Heinzl hat einen Papagei

Das farbenfrohe Federtier braucht viel Gesellschaft Glückliche Papageien wollen auch beschäftigt werden

Prachtvolle Exoten im bunten Federkleid: Auch Dominic Heinzl hat einen Papagei © Bild: NEWS/Stögmüller

Hoher Status, kaum Lebensqualität. Man sollte annehmen, dass die Haltungsbedingungen dieser ebenso intelligenten wie hoch sozialen Tiere über die Jahre optimiert wurden, doch leider ist oft sogar das Gegenteil der Fall. Das weiß auch ATV-Society-Ikone Dominic Heinzl, der selbst alles tut, um seinem gefiederten Freund Barnie, einer 28-jährigen Blaustirn­amazone, ein optimales Vogelleben zu bieten. „Ich habe Bar- nie die schönsten Papageiendamen präsentiert, doch keine war ihm gut genug“, erzählt Heinzl lachend. Der Journalist achtet etwa sehr darauf, dass sein Vogel ausreichend Beschäftigung hat. Im Wohnraum kann sich das Tier frei bewegen und auf einem eigens für ihn gezimmerten Baum ­herumturnen. „Jeder Ast hat dabei für Barnie eine ­bestimmte Funktion“, sagt Heinzl, „einer zum Fressen, einer zum Schlafen, einer zum Entspannen.“

Die Ansprüche dieser Tie-re, die je nach Art bis zu 70 Jahre alt werden können, sind hoch. Vor einer Anschaffung wäre es daher ratsam, darüber genau Bescheid zu wissen:

Glückliche Papageien brauchen Gesellschaft
Die Krummschnäbel sind soziale Tiere, die meist paarweise oder in Gruppen zusammenleben. Die Haltung „in Einzelhaft“ ist verboten – unverträgliche Tiere (wie Heinzls Papageienbub Barnie) sind die Ausnahme.

Glückliche Papageien brauchen ­Beschäftigung
Papageien sind sehr neugierig und ­spielfreudig. Ihr ausgeprägtes Nagebedürfnis stillt man etwa mit ­frischen Ästen oder Holzspielzeug. Das ist aber keine Garantie dafür, dass in der Freiflugzeit (die regelmäßig gewährt werden sollte) alle Möbelstücke verschont bleiben.

Isabel Finsterwalder

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