Post AG legt positives Ergebnis für 2005 vor: Gewinn des Konzerns hat sich verdoppelt

Umsatzplus von 3 Prozent, Plus 25 Prozent beim Ebit Alle drei Divisionen operativ in schwarzen Zahlen

Post AG legt positives Ergebnis für 2005 vor: Gewinn des Konzerns hat sich verdoppelt

Die Österreichische Post AG hat wenige Wochen vor dem geplanten Börsegang deutlich verbesserte Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vorgelegt: Der Umsatz stieg um knapp 3 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro, das operative Ergebnis (Ebit) legte um 25 Prozent auf 103 Mio. Euro zu und der Gewinn verdoppelte sich gar auf 99,9 Mio. Euro. "Wir können sagen, dass die Österreichische Post nicht mehr das Unternehmen ist, das es noch vor wenigen Jahren war", erklärte Generaldirektor Anton Wais bei der Bilanzpressekonferenz in Wien.

Details zu dem noch für das im heurigen Frühjahr geplanten Verkauf von 49 Prozent über die Börse wurden noch keine genannt.

Laut Wais übertrifft die Österreichische Post bei ihrer Gewinnmarge (vor Abschreibungen/Ebitda) sogar die Zahlen der Deutschen Post (2004) und kommt nahe an die Profitabilität der holländischen Post TNT heran. Alle drei Divisionen der Post haben im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Weitere Rationalisierungen/Produktivitätssteigerungen seien geplant, aber nicht mehr im gleichen Tempo wie in den vergangenen Jahren, sagte Wais. Das Filialnetz soll bis Ende 2009 unverändert bleiben.

Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Post-Mitarbeiter um 4,4 Prozent auf 25.200 verringert. Immobilien sollen kaum welche verkauft werden, da der überwiegende Teil der Gebäude betriebsnotwendig sei, betonte das Management.
(apa/red)