Positives Fazit nach UNO-Klimagipfel: Generalsekretär zufrieden mit Ergebnis

Konkrete Ergebnisse sind jedoch in NY ausgeblieben China und USA wollen Treibhausgase reduzieren

Positives Fazit nach UNO-Klimagipfel: Generalsekretär zufrieden mit Ergebnis © Bild: APA/EPA/Foley

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat trotz ausgebliebener konkreter Ergebnisse ein positives Resümee des Klimagipfels von New York gezogen. Das Treffen sei zwar keine Garantie dafür, dass auf der internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember ein Abkommen erzielt werde, sagte Ban. "Aber wir sind diesem globalen Ziel heute sicherlich einen Schritt näher gekommen."

Sowohl die USA als auch China vermieden als Schlüsselstaaten mit dem weltweit größten Ausstoß von Treibhausgasen klare Zusagen für ein Nachfolgeabkommen für das auslaufende Kyoto-Protokoll, das in Dänemark verabschiedet werden soll. Chinas Präsident Hu Jintao stellte zwar erstmals auf internationaler Bühne eine Verringerung des CO2-Ausstoßes seines Landes in Aussicht. Zahlen nannte er jedoch nicht. Xie Zhenhua, der führende Umweltpolitiker Chinas, kündigte allerdings an, sein Land werde in Kürze konkrete Klimaschutz-Vorgaben vorlegen. "Wir sollten in der Lage sein, bald ein Ziel zu verkünden."

Vertreter von Umweltschutzverbänden reagierten verhalten, sprachen aber auch von immerhin kleinen Fortschritten. "Vor fünf Jahren spielte das Klima in China keine Rolle. Nun sagen sie, 'wir werden jetzt etwas unternehmen'. Das ist ein enormer Wandel", so ein Klimaexperte. Obama wurde dagegen von den Klimaschützern dafür kritisiert, zu vage geblieben zu sein.

In eine andere Richtung zielte die scharfe Kritik von Tschechiens Präsident Vaclav Klaus. Das Treffen in New York sei eine würdelose "Übung in Propaganda" gewesen, sagte er. "Es war traurig und es war frustrierend." Klaus zählt zu jenen Vertretern, die bezweifeln, dass der Klimawandel auf Eingriffe des Menschen zurückgehe. Auch von Wissenschaftlern sei zunehmend zu vernehmen, dass es sich womöglich um ein natürliches Phänomen handle, sagte Klaus.

(apa/red)

Kommentare

Na dann Herr Ban Ki-moon Fangt mal in China mit der SMOG Reduzierung an, weil
dort hast Luftwerte, dass der Sau graust!

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