Posen-Fans bereiten vor UEFA-Cup Sorgen:
Austria intensiviert Sicherheitsvorkehrungen

Großaufgebot der Polizei soll Ordnung garantieren 15 m breiter Korridor trennt Fanblocks voneinander

Posen-Fans bereiten vor UEFA-Cup Sorgen:
Austria intensiviert Sicherheitsvorkehrungen © Bild: APA/Pfarrhofer

Vor dem Aufeinandertreffen zwischen der Austria und Lech Posen in der ersten Fußball-UEFA-Cup-Runde bereiten sich die Wiener auf ein Risikospiel vor. Nach einer Sicherheitsbesprechung zwischen dem Club und der Exekutive stand fest, dass das bisher wohl größte Aufgebot an Polizei und Security rund um das Horr-Stadion im Einsatz sein wird. Auch die UEFA schickt mit dem Niederländer Vincent Egbers einen eigenen "Security officer" nach Wien.

Kopfzerbrechen bereiten Austria-Offiziellen und Exekutive der vorprogrammierte Ansturm polnischer Fans. 550 Karten, also wie von der UEFA vorgeschrieben fünf Prozent des Gesamtkontingents, hat Lech zur Verfügung gestellt bekommen. Um die 1.000 Anhänger ohne gültige Karte werden jedoch in Wien-Favoriten erwartet, sie gelten als "Hauptproblem".

Exekutive und Security ziehen Sicherheitsring
Ab Heute Früh werden Exekutive und Securityfirma deshalb an neuralgischen Punkten rund um das Stadion einen Sicherheitsring ziehen, der es nur Leuten mit gültigen Match-Karten erlaubt, zum Stadion zu kommen. Die Tageskassen bleiben geschlossen, Tickets wird es aber bis 18.30 Uhr im Fanshop (Praterstraße 59) geben. Vorerst sind noch 800 der insgesamt 6.600 zur Verfügung stehenden Karten im Verkauf erhältlich.

Die Lech-Anhänger werden im Stadion auf der Südtribüne in einem eigenen Sektor untergebracht, der mit einem 15 Meter breiten Sicherheitskorridor reichlich Abstand zu den nächsten Sitzplätzen haben wird. Insgesamt werden am Spieltag 500 Polizisten und 150 Security-Mitarbeiter im Einsatz sein. Davor soll noch eine Sicherheitsbesprechung mit dem von der UEFA gesandten Egbers folgen.
(apa/red)