Portugal & Rumänien gewinnen letzte Tests:
Georgien & Montenegro als lockere Hürden

Superstar Cristiano Ronaldo blieb großteils blass Rapids Branko Boskovic spielte bis zur 69. Minute

Portugal & Rumänien gewinnen letzte Tests:
Georgien & Montenegro als lockere Hürden © Bild: AP/Ghirda

Portugals Fußball-Nationalteam hat den letzten Härtetest vor der EURO in Österreich und der Schweiz bestanden. Der WM-Dritte und Vize-Europameister setzte sich in Viseu gegen Georgien durch Tore von Joao Moutinho (19.) und Simao (45.,/Elfmeter) mit 2:0 durch. Ebenfalls einen klaren Heimsieg feierte Rumänien. Die Truppe von Teamchef Victor Piturca deklassierte Montenegro, wo Rapid-Mittelfeldspieler Branko Boskovic bis zur 69. Minute spielte, in Bukarest vor rund 9.000 Zuschauern mit 4:0 (1:0).

Die Portugiesen traten in einem 4-3-3-System mit Cristiano Ronaldo und Simao als Flügelstürmer an. Während Ronaldo über weite Strecken blass blieb und sich immer wieder in Dribblings verrannte, setzten seine Kollegen die ersten Akzente. Moutinho, der etwas überraschend in der Startformation stand, nahm einen Pass von Petit mit rechts an, legte sich den Ball nochmals mit dem Knie vor und drosch ihn dann - ohne dass das Spielgerät auf dem Boden aufsprang - aus rund 30 Metern via linkem Pfosten ins Tor.

Kein ernsthafter Widerstand
Dem Team von Luiz Felipe Scolari erwuchs von den Georgiern kaum ernsthafter Widerstand. Portugal dominierte das Geschehen nach Belieben und hatte durch Simao (31.) und Deco (33.) weitere ausgezeichnete Möglichkeiten. Und auch Ronaldo hatte seine Szene, fünf Minuten vor dem Seitenwechsel lenkte der georgische Keeper Loria einen Freistoß des ManU-Stars an die Lattenunterkante und Ricardo Carvalho setzte den Abpraller ebenfalls an die Latte.

Kurz vor der Pause gelang Portugal der zweite Treffer. Loria hatte nach einem Steilzuspiel von Petit den alleine auf ihn zustürmenden Simao zu Fall gebracht. Der gefoulte Spieler übernahm die Ausführung des Elfmeters und traf im Stile Ronaldos mit unterbrochenem Anlauf.

In der Pause wechselte Scolari gleich sechs Spieler aus, darunter auch Keeper Ricardo, Deco, Cristiano Ronaldo und Torschütze Simao. Die Partie verlor folglich deutlich an Kontur. Scolari zeigte sich mit dem Test zufrieden, bemängelte jedoch in der zweiten Hälfte die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive.

Rumänien mit eindeutigen Verhältnissen
Rumäniens Topstürmer Adrian Mutu (15.) brachte den EURO-Außenseiter vor der Pause auf die Siegerstraße, Sorin Ghionea (49.) und Nicolae Dica (55., 69.) sorgten danach für eindeutige Verhältnisse.

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