Pornodreh in Wiener Bundesheer-Kaserne:
Beschuldigter erhielt Kündigung noch nicht

Laut Anwaltskanzlei liegt noch keine Entscheidung vor Beschuldigter will sich nicht mehr zum Vorfall äußern

Pornodreh in Wiener Bundesheer-Kaserne:
Beschuldigter erhielt Kündigung noch nicht

Nach dem Skandal rund um einen Pornofilm, der in den Räumlichkeiten der Wiener Stiftskaserne gedreht worden war, stand die Entlassung jenes Bundesheerbediensteten im Raum, der für den Dreh verantwortlich gemacht wurde. Bislang soll die Kündigung jedoch nicht eingelangt sein.

Aus der Anwaltskanzlei von Marc Gollowitsch, der den Beschuldigten in dieser Sache vertritt, heißt es, dass noch keine Entscheidung zur Kündigung vorliegt. Weiter wolle man sich zu der Causa in der Öffentlichkeit nicht äußern.

Als weitaus gesprächiger erwies sich Anfang April noch die Hauptdarstellerin des Pornofilms, der in einem Seminarraum der Stiftskaserne gedreht worden war. Nadine G. beteuerte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass sie den Schlüssel zwar von dem Bundesheerbediensteten, der ihr Lebensgefährte ist, bekommen hatte, dieser aber nicht wusste, dass sie mit einem anderen Mann einen Pornofilm in der Kaserne drehen wollte.

(red)