Popularität von US-Präsident Bush im freien
Fall: Nur noch 38% mit Arbeit einverstanden

Auch Image der Republikaner wird immer schlechter

Die Zustimmungsrate für US-Präsident Bush ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Zeitung "Washington Post" und des TV-Senders ABC sind nur noch 38 Prozent der US-Wähler mit der Amtsführung des Präsidenten einverstanden. Dies sind drei Prozentpunkte weniger als im Vormonat.

Auch Bushs Partei schnitt schlecht ab. Nur 35 Prozent beurteilten die Leistung der Republikaner im Kongress positiv. 55 Prozent sagten, sie wollten bei den Kongresswahlen im November für die oppositionellen Demokraten stimmen. Derzeit halten die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses.

Einer der Hauptgründe für die stetig abrutschenden Werte des Präsidenten scheint weiterhin der Irak-Krieg zu sein. 62 Prozent sagten, sie seien mit Bushs Irak-Politik unzufrieden. 74 Prozent lasteten ihm die gestiegenen Benzinpreise an, 59 Prozent kritisierten seine Wirtschaftspolitik. Den Kurs des Präsidenten in der Einwanderungspolitik lehnten 61 Prozent ab. Bush plädiert für ein Gastarbeiterprogramm zu Gunsten von bisher illegalen Einwanderern.

(apa)