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Tipps für Allergiker

Schnelle Abhilfe: So halten sich Allergiegeplagte die Pollen vom Leib

Frau niest in ein Taschentuch © Bild: Thinkstock

Frühling. Für viele die schönste Zeit des Jahres. Für Pollenallergiker die reinste Qual. Gräser und Bäume beginnen zu blühen, die Pollen treten ihren jährlichen Flug an. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich die lästigen Pollen vom Leib halten.

1. Auto

Verzichten Sie während der Pollensaison auf Oben-ohne-Fahrten. Soll heißen: Als Pollenallergiker tun Sie sich mit einem Ausflug im Cabrio nichts Gutes. Tatsächlich sollten Sie während der Autofahrt nicht mal die Fenster öffnen. Stellen Sie die Klimaanlage so ein, dass sie die Luft des Innenraums zirkuliert. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, statten Sie ihr Gefährt mit einem Pollenfilter aus. Außerdem gehören alle mit Stoff bezogenen Teile im Auto regelmäßig abgesaugt.

2. Wohnung

Staubfänger haben in der Wohnung von Pollenallergikern nichts verloren. Dazu zählen etwa Teppiche, Polstermöbel und Vorhänge. Wollen Sie sich dennoch nicht von den schönen Gardinen und der kuscheligen Couch trennen, saugen Sie sie zumindest regelmäßig ab. Damit die Pollen gleich gar nicht in Ihre vier Wände kommen, spannen Sie Pollenfänger vors Fenster.

3. Lüften

Halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen. Wer frische Luft hereinlassen will, sollte sich an strikte Zeiten halten: Städter sollten zwischen 6.00 und 8.00 Uhr morgens lüften. In ländlichen Regionen empfiehlt es sich, die Fenster zwischen 19.00 und 24.00 Uhr zu öffnen. Da ist die Pollenbelastung am geringsten.

4. Putzen

Verzichten Sie beim Putzen auf Staubtücher. Die wirbeln die unliebsamen Pollen bloß auf. Verwenden Sie stattdessen ein feuchtes Tuch. Je öfter Sie Ihre vier Wände auf Vordermann bringen, desto besser. Ideal wären mehrere Male pro Woche. Für die frisch gewaschene Wäsche gilt: Bitte nicht im Freien zum Trocknen aufhängen!

5. Schlafen

Für niesfreie Nächte empfiehlt sich eine Allergiker-Matratze. Abgesehen davon sollten Sie Ihr Bett so oft wie möglich frisch überziehen. Und waschen Sie vor dem Schlafengehen Ihr Haar. Da sammeln sich nämlich die meisten Pollen an Ihrem Körper. Entsorgen Sie das Gewand, das Sie tagsüber getragen haben, am besten gleich im Wäschekorb. Keinesfalls aber im Schlafzimmer lagern!

6. Sport

Verzichten Sie während der Pollensaison auf Sport im Freien. Dasselbe gilt für Gartenarbeit. Wer sich körperlich anstrengt, atmet tiefer und nimmt damit automatisch mehr Pollen auf. Schon eher an die frische Luft trauen können Sie sich nach langen Regenfällen. Da ist die Pollenbelastung nämlich geringer.

7. Schnelle Hilfe

Hat die Allergie erst mal zugeschlagen, stellen Antihistaminika in Form von Tabletten oder Sprays die schnellste Hilfe dar. Sie blockieren die Histaminrezeptoren für einen bestimmten Zeitraum und verhindern so eine Überreaktion. Allerdings müssen sie während der gesamten Pollensaison eingenommen werden. Wenn sie auch die Beschwerden lindern, stellen sie doch eine nicht unerhebliche Belastung für den Körper dar.

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