Polizei in Melk hofft auf Hinweise: Handtuch könnte zu Mutter des toten Babys führen

Wurde bei Säugling in blauem Plastiksack gefunden Zu stark verwest: Todesursache nicht feststellbar

Polizei in Melk hofft auf Hinweise: Handtuch könnte zu Mutter des toten Babys führen

Im Fall der in Melk gefundenen Babyleiche sucht die Polizei weiter nach der Mutter. Hinweise erhoffen sich die Ermittler im Zusammenhang mit einem hell-dunkelbraun gefleckten Handtuch, das bei dem toten weiblichen Säugling gefunden worden war. Die genaue Todesursache ließ sich nicht mehr feststellen, der Leichnam war bereist zu stark verwest.

Womöglich erkenne das Handtuch jemand, so das Landeskriminalamtes Niederösterreich zur APA. Es ist einen Meter lang und 50 Zentimeter breit. Auf der einen Seite hat das Handtuch ein mehrfarbiges Streifenmuster, auf der anderen Seite eines mit Kugeln. Hinweise - auch vertrauliche - sind an das Landeskriminalamt Niederösterreich (Telefonnummer 059133/303333) sowie an die Polizeiinspektion Melk (059133/3130) zu richten.

Die Polizei hofft auf Personen, die Angaben zu dem Handtuch machen können. Auch solche, die in Verbindung mit dem möglichen Geburtstermin des Säuglings stehen. Um die Mutter des toten Säuglings ausfindig zu machen, werde auch über Spitäler versucht, Informationen zu erhalten. Laut Polizei soll das Mädchen im Zeitraum von Mitte März bis Mitte April geboren worden sein.

Die Todesursache des Babys ließ sich nicht mehr feststellen, wurde bei der Obduktion bekannt. Ob der Säugling bei der Geburt bereits tot war oder noch gelebt hat, lässt sich nicht mehr eruieren.

Jugendliche hatten den Leichnam in einem Plastiksack in einem aufgelassenen Biotop entdeckt. Sie waren durch starken Verwesungsgeruch auf die Kunststoffverpackung im Stadtpark aufmerksam geworden.

(apa/red)