Polizei entdeckte 22 Flüchtlinge in Lieferwagen bei Prag

Ziel war offenbar Deutschland

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Drei mutmaßliche Schlepper aus der Türkei seien festgenommen worden. Ihnen drohe im Falle einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu acht Jahren. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler sollen sie in der Vergangenheit bereits auf sechs Fahrten rund hundert Menschen nach Deutschland gebracht haben. Von jeder Person sollen sie zwischen 2.000 und 8.000 Euro genommen haben.

Die tschechische Polizei beobachtete die Gruppe über zwei Monate lang und arbeitete dabei mit Ermittlern in Deutschland und der Slowakei zusammen. Die Flüchtlinge wurden in dem letzten Fall von Rumänien über Ungarn und die Slowakei in einem Lastwagen bis nach Tschechien transportiert, wo sie in den Lieferwagen umstiegen. Einige hatten demnach bereits in einem EU-Land Asyl beantragt und sollen dorthin zurückgebracht werden.

Tschechien gilt nicht als eines der Haupttransitländer für Migranten auf ihrem Weg nach Westeuropa. Im vorigen Jahr griff die Polizei nach eigenen Angaben "nur" 172 Flüchtlinge auf.

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