"Polizei neu" - Die Reform der Reform: Wie Wiens Exekutive ab 2009 funktionieren soll

Projekt für 2009 soll Reform von 2005 komplettieren NEWS über Eckpfeiler der geplanten Verbesserungen

"Polizei neu" - Die Reform der Reform: Wie Wiens Exekutive ab 2009 funktionieren soll © Bild: APA/Jäger

Die Reform der Wiener Kriminalpolizei hat mit Gerhard Pürstl, dem zweitjüngsten Exekutivchef der Stadtgeschichte, nicht nur ein neues Gesicht. Am 1. 1. 2009 bekommt der rund 8.000 Beamte umfassende und in den letzten Jahren von Skandalen und Affären gebeutelte Polizeiapparat (Horngacher & Co) auch eine völlig neue Kriminaldienststruktur.

Was in den Bundesländern bereits abgeschlossen ist – nämlich der Aufbau einer hochmodernen Exekutivfirma –, geht in Wien ins Finale. NEWS liegen nun die Details zur „Kriminalpolizei neu“ – die die erst
2005 erfolgte, unvollständige Reform komplettieren soll – vor. Die Eckpfeiler im Detail:

- Ein gemeinsames, übergeordnetes Landeskriminalamt wird in Zukunft über allen Ermittlungen stehen. Die frühere Kriminaldirektion 1, Nachfolgeorganisation des ehemaligen „Sicherheitsbüros“, geht gemeinsam mit den Kriminaldirektionen 2 und 3 in dieser „Dachorganisation“ auf.

- Fünf Außenstellen des Kriminalamts, die früheren Kriminalkommissariate, unterstützen die Arbeit der zentralen Ermittler in den Bezirken.

- Die Pressestelle der Wiener Polizei wird völlig neu strukturiert und soll in Hinkunft auch als PR-Büro für die Exekutive tätig sein.

- Und: Jedes der 14 Stadtpolizeikommanden wird mit einem kriminalpolizeilichen Leiter und vier Beamten für Ermittlungs- und Assistenzdienste für die bürgernahe, unmittelbare Tätigkeit vor Ort ausgestattet.

- Die Pressestelle der Wiener Polizei wird völlig neu strukturiert und soll in Hinkunft auch als PR-Büro für die Exekutive tätig sein.

- Für die gesamte Reform sind 67 Planstellen neu ausgeschrieben worden, insgesamt die Kopflastigkeit des Apparats jedoch reduziert worden.

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