Polizei sprengt Auto in Schottland: Pkw
war vor Spital mit Verdächtigem geparkt

Attentäter zog sich schwerste Verbrennungen zu Verdächtiges Paket: Terminal in Heathrow gesperrt

Polizei sprengt Auto in Schottland: Pkw
war vor Spital mit Verdächtigem geparkt

Die britische Polizei hat ein Auto außerhalb eines Spitals in Schottland, in dem ein Terrorverdächtiger behandelt wird, kontrolliert gesprengt. Das Spital wurde abgeriegelt, niemand durfte hinein oder hinaus. In dem betreffenden Krankenhaus liegt einer der Attentäter vom Flughafen in Glasgow mit schweren Verbrennungen.

Die Polizei hat das Auto gesprengt, weil es in Verbindung zu dem Anschlag auf den Flughafen der Stadt stehen soll. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich in dem Wagen Sprengstoff befunden habe. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Behörden haben einen Terminal des Londoner Flughafens Heathrow wegen eines verdächtigen Gepäckstücks vorübergehend gesperrt. Nach Angaben eines Flughafen-Sprechers war am Terminal drei ein verdächtiger Koffer entdeckt worden. Der Bereich, von dem aus Langstrecken-Flüge abgehen, war daraufhin evakuiert worden. Kurze Zeit später hieß es, der Terminal sei wieder freigegeben.

Auch die Airports von Glasgow und Liverpool haben wieder ihren regulären Betrieb aufgenommen.

Als Reaktion auf den Anschlag von Glasgow weiten die US-Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen über die Flughäfen hinaus auch auf Massentransportmittel wie Busse und Bahnen aus.

Darüber hinaus würden auf Flügen nach Großbritannien und verschiedenen anderen europäischen Flughäfen mehr Air-Mashalls eingesetzt.

New York: Terminal evakuiert
Auch in den USA kam es nach der Entdeckung eines verdächtigen Gepäckstücks zur vorübergehenden Sperre eines Airport-Terminals. Betroffen war der John-F.-Kennedy-Flughafen in New York. Wie die Zeitung "Newsday" berichtete, enthielt das verdächtige Paket aber lediglich Parfüm.

Das Gebäude, in dem Flüge der Linie American Airlines abgefertigt werden, wurde nach einer Stunde wieder geöffnet. Auf die Flüge wirkte sich der Fehlalarm nach Angaben der Gesellschaft nicht aus.

Nach den Anschlagsversuchen in Großbritannien hatte US-Innenminister Michael Chertoff die Zahl der bewaffneten Flugbegleiter für Flüge nach Großbritannien erhöht. Gleichzeitig sagte er im Fernsehsender Fox News, nichts deute auf eine höhere Bedrohung in den USA hin.

(apa/red)