Politikgästeliste bei der Olympia-Eröffnung:
Bush, Putin und Sarkozy auf VIP-Tribünen

Österreich schickt Darabos und Lopatka nach Peking Simbabwes Staatschef Robert Mugabe ausgeladen

In Peking die 29. Olympischen Sommerspiele im sogenannten "Vogelnest" - dem neu errichteten Nationalstadion in Peking - eröffnet. Nachdem es die längste Zeit so ausgesehen hatte, als würden nur wenige Länder bei der Eröffnungsfeier von ihrem Staats- oder Regierungschef vertreten werden, sind bereits viele hochrangige Staatsgäste - auch aus dem Westen - in Peking eingetrudelt. Österreich schickt Verteidigungsminister Norbert Darabos und Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka. Ihren Angaben zufolge werden 24 der 27 EU-Staaten durch Regierungsvertreter präsent sein.

China erwartet mehr 80 Staats- und Regierungschefs und gekrönte Häupter zur Eröffnungsfeier oder einer anderen Olympiaveranstaltung, angeführt von US-Präsident George W. Bush, dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin sowie dem derzeitigen EU-Ratspräsidenten und französischen Staatschef Nicolas Sarkozy.

Persona non grata
Der bisherige enge Verbündete Pekings, der wegen der brutalen Unterdrückung der Opposition in seinem Land in Verruf geratene simbabwesische Präsident Robert Mugabe, soll einem Medienbericht zufolge inoffiziell von China ausgeladen worden sein, als er sich schon im südchinesischen Hongkong aufhielt. Auch der sudanesische Präsident Omar al-Bashir und der burmesische Junta-Chef General Than Shwe - zwei weitere enge Verbündete Chinas mit schlechtem internationalem Leumund - kommen nicht zur Eröffnungszeremonie.

(apa/red)