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Der Life Ball ist tot - und keinen kümmert es

Politik - Der Life Ball ist tot - und keinen kümmert es © Bild: APA/Jäger

Zwei Monate nach dem letzten Life Ball herrscht trotz Ankündigungen von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, sich für eine Fortführung einsetzen zu wollen, Funkstille, wie die Beantwortung eine Anfrage durch die Stadt zeigt. Damit dürfte der imageträchtige Event wohl endgültig Geschichte sein.

Am 8. Juni ging im Wiener Rathaus, so wie es aussieht, der letzte Life Ball spektakulär wie gewohnt über die Bühne: Tausende Paradiesvögel feierten bis in die Morgenstunden, Gery Keszler, der Erfinder des schillernden und international renomierten Aids Hilfe-Events, verabschiedete sich mit emotionalen Worten von dem "Leuchtturm der Lebensfreude", und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sprach sich dafür aus, dass die "Idee des Life Balls" weiter bestehen müsse.

Doch danach sieht es jetzt -zwei Monate später -eher nicht aus, wie aus der Beantwortung einer Anfrage der Neos zum Ende bzw. möglichen Weiterbestand des Life Balls durch Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke hervorgeht. Diese liegt News exklusiv vor. Darin heißt es auf die Frage von Neos-Wien-Chef Christoph Wiederkehr, ob seitens der Stadt trotz der Entscheidung der Veranstalter, den Ball nicht weiterführen zu wollen, weitere Gespräche zur Rettung des Events geplant seien, nur knapp: "Im Moment sind keine weiteren Gespräche geplant." Zwar hätten noch vor dem letzten Life Ball "Gespräche auf verschiedenen Ebenen" mit dem Trägerverein stattgefunden; der Stadt seien aber keine Pläne zu einer Neuorganisation des Events bekannt.

Die komplette Geschichte lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von News (32+33/2019) nach!