Poker um Arigona

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Poker um Arigona

Die ,Akte Zogaj‘ enthält Munition für Hardliner Platter. Was Arigonas Vater sagte.

Das 15-jährige Mädchen hofft noch immer auf ein kleines Weihnachtswunder. Arigona Zogaj will weiter daran glauben, dass ihre Familie doch noch in Oberösterreich glücklich vereint leben darf. Aber die „Familienzusammenführung“, die ihr bevorsteht, ist von anderer Natur.

Denn NEWS liegt nun exklusiv die „Akte Zogaj“ vor. Und diese beinhaltet jede Menge Ungemach für die aus dem Kosovo geflohene Familie. Der Verdacht der oberösterreichischen Grünen, dass VP-Innenminister Günther Platter die Zogajs nicht mehr nach Österreich lassen werde, bestätigt sich jetzt.

Zündstoff im Akt. Arigonas Vater, Devat Zogaj, ist am 21. Mai 2001 nach Österreich geflüchtet. Laut eigenen Angaben gegenüber dem Bundesasylamt – GZ-228.965/0-XI/38/02 – erklärt Arigonas Vater, dass er mithilfe eines Schleppers eingereist sei: „In Montenegro war ein Mann und der hat mit dem LKW-Fahrer gesprochen, es wurde vereinbart, dass ich nach Deutschland gebracht werde. Ich habe 3.000 DM bezahlt.“ Weiters gibt er an: „Am 19. 05. 2001 bin ich in Bari/Montenegro in einen LKW eingestiegen und der LKW ist dann auf eine Fähre gefahren.“ Zwei Tage später sei er in Österreich angekommen.

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