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Pokémon Go:
Die 11 besten Tipps

Wie man gezielt Pokémon findet, richtig auflevelt, Strom spart, Bugs umgeht und mehr

Leben - Pokémon Go:
Die 11 besten Tipps © Bild: Shutterstock

Pokémon Go ist offiziell in Österreich gestartet und die wichtigsten Fragen zu Beginn des Hypes sind geklärt worden. Nach der Installation der virtuellen Schnitzeljagd können die Taschenmonster aber immer noch Kopfzerbrechen bereiten: Wieso finde ich keine Drachen-Pokémon? Wo suche ich am besten? Was tun, wenn die App abstürzt? Und warum verdammt nochmal ist mein Handy-Akku so schnell leer? News.at ist auf Monsterjagd gegangen und hat die besten Tipps gesammelt.

Wo und wie weit: So findet man gezielt Pokémon

Die Pokémon sind prinzipiell der realen Umgebung angepasst: Stein-Pokémon findet man bei Steinbrüchen, Parkplätzen oder Autobahnen. Stahl-Pokémon bei Bahnhöfen, Gleisanlagen, modernen Gebäuden. Pflanzen-Pokémon in der Nähe von Grünflächen. Äckern oder Parks. Drachen-Pokémon bei Schlössern oder Wahrzeichen von Städten, usw. Um möglichst viele verschiedene Pokémon zu sammeln, sollte man daher auch die reale Umgebung variieren. Wer immer an derselben Stelle sucht, wird rasch nur noch dasselbe finden.

Aus der Funktion "Pokémon in der Nähe" (rechts unten im Bildschirm), kann man aber genau herauslesen, wo sich die Pokémon befinden. Wählt man das Pokémon aus, muss man auf zwei Indikatoren achten:

Die Fußstapfen:

Rechts neben dem gesuchten Pokémon sieht man unterschiedlich viele Fußstapfen. Die Zahl gibt Aufschluss darüber, wie weit es entfernt ist. In der aktuellen Version (0.29.2) lässt sich das leider nicht nutzen, weil ein Bug immer drei Fußspuren anzeigt. Dieser soll aber bald behoben werden.

  • 1 Fußspur: Pokémon ist maximal 100 Meter entfernt.
  • 2 Fußspuren: Pokémon ist maximal 200 Meter entfernt.
  • 3 Fußspuren: Pokémon ist maximal 300 Meter entfernt

Das Radar:

In gewissen Abständen leuchtet das Fenster mit dem Pokemon am rechten unteren Bildschirmrand. Die Farbe des Leuchtens verrät die richtige Richtung, in der man suchen muss. Leider muss man in der Praxis genau hinsehen, weil die Farben nicht so einfach zu erkennen sind.

  • Grünes Blinken: Perfekt! Die Spielfigur bewegt sich auf der Karte in die richtige Richtung.
  • Weißes Blinken: Die Spielfigur steht auf der Landkarte in einem Winkel von 90 Grad zum Pokémon.
  • Gelbes Blinken: Die Spielfigur steht steht auf der Landkarte in einem Winkel von 45 Grad zum Pokémon.
  • Gar kein Blinken: Falsche Richtung! Hier hilft nur umdrehen.
© imago/localpic Wer genau schaut, findet schnell zu den Taschenmonstern.

"Gotta catch'em all!" Alles einfangen

Hier bewährt sich ein altes Sprichwort im wahrsten Sinne des Wortes: Auch Kleinvieh macht Mist. Gerade am Anfang sollte man alle Pokémon einsammeln, die man nur finden kann. Für jedes Pokémon erhält man nicht nur 100 Einheiten Sternenstaub, sondern auch jeweils 3 Bonbons der entsprechenden Gattung, die allesamt zum Züchten bzw. Upgraden der Taschenmonster notwendig sind.

© News.at/Benjamin Brandtner Auch aus einer kleinen Taube kann was werden.

Plus: Verschickt man die Pokémon an den Professor, also entfernt sie aus dem Inventar, erhält man zusätzlich ein Bonbon der entsprechenden Gattung. Nur mit dem Einsammeln aller Tierchen erhält man möglichst viele Ressourcen (Sternenstaub und Bonbons).

Pokémon gezielt entwickeln

Sternenstaub und Bonbons sind kostbare Güter, die nicht verschwendet werden sollten. Auch oder zumindest im Pokémon-Universum ;-) Deshalb sollte man nicht wild drauf losleveln, wenn man seine Pokémon verbessern möchte.

Grundsätzlich sollte man die Pokémon behalten, die schon von Haus aus eine hohe Wettkampf- (WP) und Energiepunktezahl (KP) haben. Ist ein Pokémon ausgewählt, lässt es sich mit Sternenstaub und den Bonbons seiner Gattung hochleveln. Unter "Power-Up" erhöht man WP und KP, der Halbkreis hinter dem Pokémon zeigt das Limit an.

© News.at/Benjamin Brandtner Bei diesem Pokémon ist die höchste Entwicklungsstufe erreicht.

Je nach Pokémon lassen sich die Taschenmonster mit Bonbons auch bis zu drei Mal in größere und mächtigere Versionen ihrer Gattung entwickeln. Je höher die gegenwärtige Stufe des Pokémon, umso besser die Entwicklungsstufe.

Schnelles Hochleveln

Um eines höheres Trainer-Level zu erreichen, muss man möglichst viele Erfahrungspunkte (EP) sammeln. Besonders viele EP erhält man für das Entwickeln von Pokémon, nämlich 500. Sammelt man nun Pokémon, die wenig Ressourcen benötigen, um weiterentwickelt zu werden, kann man es schaffen, mehrere Level in ein wenigen Minuten zu erreichen. Noch mehr beschleunigen lässt sich das mit dem Item "Glückseier", das doppelte Erfahrungspunkte für begrenzte Zeit bewirkt. Bei Entwicklungen sind das also gleich 1.000 EP auf einen Streich.

Pokémon zur leichten Entwicklung:

  • Hornliu
  • Raupy
  • Taubsi
  • Rattfratz
  • Knofensa
© News.at/Benjamin Brandtner Vom Evoli zum Flamara: Kann man ganz einfach selbst bestimmen.

Entwicklung der Evoli selbst bestimmen

Eine bestimmte Pokémon-Gattung lässt sich besoders gut manipulieren, wenn man brav Zeichentrickserien geschaut hat. Oder diesen Guide liest. Man muss bei Evoli nur den Namen des Monsters vor der Entwicklung ändern. So lassen sie sich in Flamara, Blitzra und Aquana weiterentwickeln. Und so geht's:

  • Für Flamara: Evoli in "Pyro" umbenennen
  • Für Blitzra: Evoli in "Sparky" umbenennen
  • Für Aquana: Evoli in "Rainer" umbenennen

Karte zoomen

Klingt recht simpel, aber dennoch wissen es nicht alle: Die Landkarte von Pokémon Go kann auch vergrößert und verkleinert werden. Leider funktioniert es nicht ganz präzise: Zieht man zwei Finger zueinander zoomt man aus der Karte heraus, zieht man die Finger auseinander, zoomt man hinein.

© Reuters Karte zoomen? Kein Problem!

AR-Funktion ausschalten

So witzig die Funktion am Anfang auch sei mag: Augmented Reality, also das Anzeigen der Pokémon in der realen Umgebung, sollte ausgeschaltet werden. Erstens spart es Akkuleistung und noch viel wichtiger: Die Pokémon lassen sich einfacher fangen.

Und so schaltet man AR aus: Im Jagd-Modus gibt es rechts oben einen Schieberegler, bei dem "AR" steht und den man ganz einfach deaktiviert.

Umgebungskarte von Google Maps runterladen

Bevor man ein Areal erkundet, lädt man sich idealerweise vorab das Kartenmaterial runter, damit sich die App nicht ständig die Informationen aus dem Internet holen muss. Das spart nicht nur Akkuleistung, sondern schont unterwegs auch das Downloadvolumen.

Dazu muss man allerdings die Pokémon-App verlassen und Google Maps öffnen. Im Menü findet sich der Punkt "Offlinekarten", wo man den Kartenbereich auswählen und downloaden kann. Nach 30 Tagen werden die ausgewählten Kartenbereiche automatisch gelöscht und müssen wieder aktualisiert werden.

© News.at/Benjamin Brandtner Offline-Karten sparen Downloadvolumen und Akkuleistung.

Externes Akkupack kaufen

Pokémon Go frisst leider Akkuleistung ohne Ende. Auch wenn es in den Einstellungen eine "Batteriesparer"-Funktion gibt und man mit dem einen oder anderen Trick (siehe oben) ein paar Minuten mehr rausholen kann: Bei ausgiebigen Touren kommt man definitiv nicht um ein externes Akkupack herum.

Ehrlicherweise sollte man gleich nach einem möglichst großen Exemplar (Akkupack, nicht Pokémon) Ausschau halten: Bei Modellen mit 10.000 Milliampere und mehr Leistung ist man auf der sicheren Seite und kann stundenlang unterwegs sein, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Kostenpunkt: Rund 25 Euro.

Pokémon trotz App-Absturz behalten

"Hurra! Endlich ein seltenes Pokémon!" Doch dann stürzt die App ab, was derzeit leider nicht allzu selten vorkommt. Grund zum Verzweifeln? Nicht unbedingt. Wartet man für kurze Zeit (bis zu 30 Sekunden), bis links oben im Bildschirm das weiße Pokéball-Ladesymbol aufleuchtet und wieder erlischt, hat die App die Daten auf die Spielserver hochgeladen und man kann sich ziemlich sicher sein, dass das Monster nach einem Neustart der App im Inventar aufgenommen ist.

Shopping-Queen? Nicht immer sinnvoll

Pokémon Go hat auch einen Shop, in dem man sich nützliche Items kaufen kann. Prinzipiell gilt, dass man sich gar nichts kaufen muss, weil man alle notwendigen Ressourcen zum Spielen bekommt, ohne einen einzigen Cent dafür auszugeben.

© News.at/Benjamin Brandtner "Pokéshop": Nicht alles, was man kaufen kann, macht Sinn.

Derzeit macht es leider auch wenig Sinn, sich Items zu kaufen, weil sie nach einmaliger Verwendung nur begrenzte Zeit verfügbar sind. In Kombination mit den häufigen Serverausfällen bzw. -überlastungen der aktuellen Version (0.29.2) kann es vorkommen, dass man die Items aktiviert hat, sich aber nach einem Absturz nicht mehr einloggen kann. Die Aktivierungszeit des Items läuft aber weiter, ohne davon profitieren zu können. Da kann man seine hart verdienten Pokémünzen im übertragenen Sinne auch gleich im Klo runterspülen.

Läuft alles rund, gibt es allerdings einige käufliche "Brandbeschleuniger", die das Pokémon-Feuer am Handy noch schöner entfachen :-) Folgendes ist dabei zu beachten:

Nicht empfehlenswert:

  • Pokébälle: Gibt's auch in allen drei Ausführungen an den kostenlosen Pokéstops. Und das wie Sand am Meer.
  • Lockmodule: Da es im Stadtgebiet ohnehin viele Pokéstops gibt, an denen Lockmodule installiert sind, nicht zwingend notwendig. Außerdem erhält man Lockmodule auch bei Level-Aufstiegen.
  • Pokémon-Aufbewahrungs-Plus: Bei 250 Pokémon, die man ins Inventar legen kann, sind 50 weitere Slots nicht wirklich notwendig, zumal man schwächere/uninteressante Pokémon-Exemplare ohnehin an den Professor verschicken und gegen Bonbons eintauschen sollte.

Empfehlenswert:

  • Glückseier: Bei mäßigem und fokussiertem Einsatz durchaus sinnvoll, um das Trainer-Level schnell zu erhöhen, insbesondere bei angehäuften Entwicklungen (siehe Punkt "Schnelles Hochleveln")
  • Beutel-Plus: Man kann nie genug Items bei sich haben, die Taschen sind aber schnell voll. 50 weitere Items aufnehmen zu können macht auf alle Fälle Sinn.
  • Ei-Brutmaschine: Von Beginn an steht nur eine Brutmaschine zur Verfügung, mit der man unendlich oft Eier ausbrüten kann. In der Regel findet man aber so oft Eier, dass eine Maschine zu wenig ist. Aber Vorsicht: Die gekauften Brutmaschinen lassen sich nur drei Mal benutzen.
  • Rauch: In der Praxis oft sinnvoller als Lockmodule. Rauch lockt für 30 Minuten ortsunabhängig wilde Pokémons zum Trainer, mitunter sind auch seltene Exemplare dabei.

Kommentare

richtig guter Artikel! sehr viele News zusammengepackt andere news-seiten hätten daraus 5 Artikel gemacht. Kompliment an euch! :D

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