Im Planetarium von

Stöger trifft die Science Busters

Der Weltraumminister und die "schärfste Boygroup" der Wissenschaft wetteifern

Alois Stöger mit den Science Busters © Bild: Matt Observe

Stöger trifft die Science Busters. Der Weltraumminister und die "schärfste Boygroup" der Wissenschaft wetteifern um den Flug zu Mars und Mond. Und Alois Stöger erlebt eine Überraschung ...

Als Scherzkeks gilt Minister Alois Stöger nicht gerade. Doch wenn er sich gemeinsam mit den Science Busters, den Wissenschaftskabarettisten Heinz Oberhummer (Theoretische Physik) und Werner Gruber (Experimentalphysik), zusammensetzt, wird zwar ernsthaft über den Stellenwert der Naturwissenschaft, Weltraumforschung und Steuerhinterziehung diskutiert, aber auch darüber gescherzt, wer sich warum am besten als Astronaut für den Flug zum Mars eignet. Der "Weltraumminister" zeigt sich bescheiden: "Ich wäre schon mit dem Mond zufrieden." Das Gesprächsprotokoll:

NEWS: Die Science Busters erklären uns die Welt der Wissenschaft und werden bejubelt. Als Politiker hingegen bekommt man vorgeworfen, man kenne sich nicht aus. Das kennen Sie doch?
Alois Stöger: Natürlich. Erst hat man mich dafür kritisiert, dass ich als Techniker Gesundheitsminister geworden bin.
Werner Gruber: Da kannst dich ja nicht auskennen.
Stöger: Genau. Jetzt komm ich zurück in die Technik und werde wieder kritisiert. Aber mich hat gefreut, wie viel Lob ich bei meinem Abschied aus dem Gesundheitsministerium bekommen habe. Ich glaube, dass ich eine Qualifikation habe: unterschiedliche Kulturen und Systeme, die aufeinandertreffen, miteinander zu verbinden und etwas Neues entstehen zu lassen. Das ist die Aufgabe der Politik. Das macht Lust, Spannung, und man lernt.
Gruber: Gesundheit und Technik können voneinander lernen. Es ist jetzt üblich, dass Ärzte vor Operationen eine Checkliste durchgehen, wie Piloten vor dem Start. Das bringt wahnsinnig viel.
Stöger: Bei der Einführung der Checklisten hat es den größten Widerstand gegeben. Dabei kann die Medizin vom Weltraum, von Piloten lernen: Wie geht man mit Krisen und Fehlern um? Bis dahin war es ja so: Man darf als Arzt keinen Fehler machen.

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