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Fischer holt Piranha aus der March

Exotisches "Anglerglück": Südamerikanischer Raubfisch vermutlich ausgesetzt

Piranha © Bild: Thinkstock

Exotisches "Anglerglück" hatten vor kurzem zwei Männer aus Marchegg: Sie zogen einen Piranha aus der March, berichtete der ORF Niederösterreich.

Einer der Fischer schoss ein Foto von dem besonderen Fang. Der Kurator des Wiener Hauses des Meeres, Daniel Abed-Navandi, bestätigte dem ORF NÖ, dass es sich "ziemlich sicher" um ein Exemplar des vorwiegend in Südamerika beheimateten Raubfisches handelt: "Für mich schaut der Fisch tatsächlich wie ein Piranha aus: Er hat eine Fettflosse, einen großen Kopf, die Unterseite ist rot und die Oberseite silbrig." Erst im Juli hatte das Haus des Meeres Piranha-Nachwuchs präsentiert.

Der Experte vermutete, dass der Piranha in einem Aquarium gezüchtet und dann, als er zu groß wurde, wahrscheinlich bereits vor einigen Monaten in dem Grenzfluss ausgesetzt wurde. Angst vor Piranhas in der March müsse man aber keine haben: "In den nächsten Wochen wird die Wassertemperatur in der March so niedrig werden, dass der Piranha dort nicht mehr überleben kann." Nach Angaben von Wikipedia kann diese Fischart maximal eine Wasserkälte von elf Grad Celsius tolerieren.

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