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Pichowetz gegen Seefestspiele Mörbisch: Vergleich statt Prozess

Wurde doch nicht Intendant - Details nicht bekannt

Die Seefestspiele Mörbisch und deren Doch-nicht-Intendant Gerald Pichowetz werden nicht weiter prozessieren. "Wir haben uns verglichen", teilte Seefestspiele-Geschäftsführer Dietmar Posteiner am Donnerstag auf Anfrage der APA mit. Pichowetz hätte im September 2017 Dagmar Schellenberger als Intendant nachfolgen sollen. Daraus wurde allerdings nichts, weshalb er die Seefestspiele klagte.

Im Oktober 2016 wurde Pichowetz, vor allem bekannt aus der ORF-Serie "Kaisermühlen Blues", als neuer Mörbisch-Intendant präsentiert. Ende Mai 2017 wurde bekannt, dass der designierte Intendant sein Amt nun doch nicht wie geplant antreten werde. Ende November folgte die Klage von Pichowetz. Details wurden nicht genannt, da es eine abgegebene Verschwiegenheitserklärung gebe, hieß es damals.

Auch jetzt werden keine Details bekannt gegeben. "Wir haben auf seinen (Pichowtz, Anm.) ausdrücklichen Wunsch hin bei Gericht eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben und dürfen den Ausgang des Verfahrens nicht kommentieren", erläuterte Posteiner. Man habe sich bereits vor einigen Wochen verglichen, sagte der Geschäftsführer abschließend.

Als Schellenberger-Nachfolger wurde Ende Mai 2017 Peter Edelmann vorgestellt. Zum 60-Jahr-Jubiläum der Seefestspiele zeigt er von 12. Juli bis 25. August Emmerich Kalmans "Gräfin Mariza".

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