Philippinisches Wrack soll gehoben werden:
Hunderte Opfer in Unglücksfähre vermutet

Anhebung der Fähre ist die sicherste Methode Arbeiten können zwei bis drei Monate dauern

Philippinisches Wrack soll gehoben werden:
Hunderte Opfer in Unglücksfähre vermutet © Bild: Reuters/Romeo Ronoco

Vor der Küste der Philippinen ist am 21. Juni eine Personenfähre mit 862 Menschen an Bord gesunken. Grund dafür war der Taifun "Fengshen", welcher mit sintflutartigen Regenfällen und Sturmböen bis zu 170 km/h über den Süden der Philippinen hinweggefegt. Nur 56 Menschen konnten sich retten.

Die vor den Philippinen gesunkene Fähre "Princess of the Stars" soll nun gehoben werden, sagte ein Vertreter des Transportministeriums. In dem Wrack werden noch Hunderte Opfer vermutet.

Container mit hochgiftigen Pestiziden an Bord
Die Bergung der Leichen war abgebrochen worden, nachdem bekannt wurde, dass sich an Bord der Fähre ein Container mit hochgiftigen Pestiziden befand. Für die Taucher bestand deshalb Lebensgefahr.

"Wir haben beschlossen, das Schiff zu heben, das ist das sicherste", sagte eine Staatssekretärin im Transportministerium. Derzeit werde ein Unternehmen gesucht, dass darauf spezialisiert sei. Die Arbeiten könnten zwei bis drei Monate dauern.

(apa/red)