Pflanzen, Werkzeug und Co. immer teurer: Österreicher müssen beim Garteln sparen

Garten-Boom der letzten Jahre flaut deutlich ab Wie viel Geld Österreicher in Grünoase stecken

Pflanzen, Werkzeug und Co. immer teurer: Österreicher müssen beim Garteln sparen © Bild: Corbis

Während die private Gartengestaltung bei Herrn und Frau Österreicher vor nicht allzu langer Zeit einen regelrechten Aufschwung erlebt hat, schauen die Gartenbesitzer nun wieder verstärkt auf den Euro. Wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Kreutzer Fischer & Partner zeigt, flaut der Garten-Boom langsam, aber sicher ab.

Dennoch lassen sich die Österreicher ihre Grünoase einiges kosten: Im vergangenen Jahr gaben sie immerin 358 Mio. Euro für ihren Garten aus. Investiert haben sie vor allem in gartentechnische Produkte und Dienstleistungen. Gut für den Markt, der bis dato jährliche Wachstumsraten von vier Prozent und mehr verzeichnen konnte. Wobei sich die vermehrten Ausgaben der Österreicher gerade in den letzten Jahren weniger auf das steigende Interesse am Garteln als auf die wachsenden Preise zurückführen ließen.

Während die Österreicher bisher vor allem in Pools, Teichtechnik und Bewässerungsanlagen investierten, scheint das Interesse an diesen Bereichen jetzt zu sinken. Nach wie vor gut läuft hingegen das Geschäft mit den Pflanzen. 2010 flossen 112 Mio. Euro in Fertigrasen und Nutz- sowie Zierpflanzen für den Außenbereich. Insgesamt steckten die Österreicher 271 Mio. Euro in Produkte zur Gartengestaltung und 87 Mio. Euro in Dienstleistungen wie Gartenbau und Gartenpflege.

(apa/vk)