Pfingstferien von

Staus durch Reiseverkehr

Freitagnachmittag und Samstagvormittag kritisch - ÖBB verstärken Angebot

Pfingstferien - Staus durch Reiseverkehr © Bild: APA/DPA/Leonhardt

Auf in die Pfingstferien heißt es am kommenden Freitag für Zehntausende Österreicher, die das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub oder Ausflug nützen werden. Der ÖAMTC wies auf zu erwartende Staus auf den Ausfahrtrouten der Ballungsräume hin. Die ÖBB stellen von 25. bis 29. Mai zusätzliche Züge bereit und stellen fast 23.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.

13.700 zusätzliche Plätze wird es in den Zügen auf der Westachse geben, 9.100 auf der Südachse, hieß es in einer Aussendung. Die Bundesbahnen raten zur Sitzplatzreservierung: Sie ermöglicht den Passagieren eine bequeme Fahrt und erleichtert den ÖBB die Planung. Das Angebot auf Autoreisezügen wird auf der Westachse um 120 Pkw-Plätze aufgestockt.

Mit Staus auf der Straße rechnet der ÖAMTC aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren für Freitagnachmittag und Samstag früh Ausflügler und Kurzurlauber die Städte verlassen und die Reisewelle aus Bayern eintrifft. Wer am Freitag aus Ballungsräumen "flüchtet", sollte dies am besten schon kurz nach Mittag oder erst am Abend aufbrechen.

Keine Megastaus
Megastaus sollten ausbleiben: Zum einen, weil das Verkehrsaufkommen bei einem frühen Pfingsttermin so wie heuer geringer ist, zum anderen, weil die zweite Röhre des Tauerntunnels zur Verfügung steht und eine stehende Kolonne von 25 Kilometern Länge so wie zu Pfingsten 2011 der Vergangenheit angehören.

Programmierte Staupunkte sind nach Angaben des Autofahrerclubs allerdings die Verkaufsstellen für Vignetten und Videomautkarten. Stauberater Andreas Stadler empfiehlt, diese vor Fahrtantritt zu besorgen.