Pfarrerinitiative von

Preis für Helmut Schüller

Hans Küng überreicht Herbert-Haag-Preis und würdigt "Widerstandskraft"

Pfarrerinitiative - Preis für Helmut Schüller © Bild: APA/Keystone/Flüeler

Der Sprecher der Helmut Schüller, hat in Luzern den "Herbert-Haag-Preis 2012 für Freiheit in der Kirche" verliehen bekommen. Der Vorsitzende der gleichnamigen Stiftung, der Theologe und Kirchenkritiker Hans Küng, würdigte in seiner Laudatio Schüllers "Widerstandskraft". Der Geehrte bedankte sich seinerseits für die "neuen Impulse" und nahm neben den ermutigenden Worten auch 10.000 Euro für die Pfarrerinitiative mit.

"Wir zeichnen heute eine Person und eine Bewegung aus, die weit über ihr Ursprungsland Österreich ihre Bedeutung haben", ging Küng auf den mittlerweile internationalen Erfolg der Pfarrerinitiative ein. "Wir zeichnen Sie aus für Ihre Widerstandskraft, die Sie auf Ihrem Lebensweg gezeigt haben, indem Sie Ihren Weg in Treue zum Evangelium gegangen sind, auch gegen obrigkeitliche Weisungen." Schüller habe das Apostelwort ernst genommen, "dass man auch in der Kirche Gott mehr gehorchen soll als den Menschen".

Ungehorsam als höhere Form des Gehorsams
Die Pfarrerinitiative habe zudem deutlich gemacht, "dass offen eingestandener und durchgehaltener Ungehorsam gegenüber blinden und verblendeten Vorgesetzten eine höhere Form des Gehorsams sein kann als der servile oder geheuchelte Pseudogehorsam", so Küng weiter in seiner Würdigung. Schüller warne zu Recht: "Ein Gehorsam ohne Gewissen ist gefährlich." Mit dem Herbert-Haag-Preis möchte die Stiftung die Forderungen der Pfarrerinitiative unterstützen und diesen "noch mehr Öffentlichkeit verleihen".

"Zeichen der Zeit statt Zeitgeist von gestern"
Schüller betonte in seiner Dankesrede, dass es sich bei den Themen der Pfarrerinitiative keineswegs nur um die Probleme einiger österreichischer Pfarrer handle. "Zeichen der Zeit statt Zeitgeist von gestern", lautete dementsprechend der Titel seiner Dankesrede. Darin ging er auf den Vorwurf der Kirchenführung ein, die Reformbestrebungen seien lediglich "zeitgeistig" bedingt, um schließlich zu argumentieren, dass bereits im Zweiten Vatikanischen Konzil die Kirche erste Versuche gemacht habe, sich den Zeichen der Zeit zu öffnen. "Diese Öffnung steht auf dem Spiel. Ihrer Rücknahme gilt unser 'Ungehorsam'. In Wort und Praxis."

Über die Verwendung der finanziellen Dotation will die Pfarrerinitiative erst einmal "gewissenhaft beraten". "Da wir nicht wissen, welche Herausforderungen auf uns noch zukommen, einiges davon aber sicher auch mit Kosten verbunden sein wird, wollen wir das Preisgeld vorerst einer Entwicklungsbank für Mikrokredite an Menschen im Süden der Erde anvertrauen."

Kommentare

O-Ton SCHÜLLER --- WÖRTLICH ZITIERT: O-Ton SCHÜLLER --- WÖRTLICH ZITIERT:

"Wenn der Vatikan den direkten Dialog mit uns ablehnt, dann soll er uns das in einem offiziellen Schreiben mitteilen, wir haben schließlich eine Adresse, unter der wir erreichbar sind.",
sagte Schüller in der "Presse am Sonntag"-Online
vom SA 21.04.2012 -- 18:12 Uhr

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Nun gut, die Adresse lautet:

\'R.-Catholic-Hero-In-Www-Not-Only\'

"Am Kleinen Stephansplatz"

in 2301 Probstdorf / Austria

“the Probstdorf priest\'s movement“

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Einfach zum Nachdenken . . . . . . wenn man/frau sich retrospektive vergegenwärtigt, wie sich Monsignore Mag. Helmut Schüller mit seiner "Pfarrerinitiative" in die breite Öffentlichkeit "hochgespielt" hat, dann fällt auf, daß er dahingehend stets entweder im Windschatten bzw. zeitgleich mit der in breitester medialer Öffentlichkeit geführten kirchlichen Mißbrauchsdebatte in Erscheinung trat.

"Endgültig auffällig" geschah dies in den Tagen Ende Juni/Anfang Juli 2011, als Christoph Kardinal Schönborn wieder einmal “österreichweit“ an der Reihe war.

Bedarf es noch weiterer Ausführungen ?!?,

. . . außer daß die

“Schüllersche Pfarrerinitiative“

von Inhalt und Stil her lediglich als

billiger und plumper

“Kleriko-Populismus“

anzusehen ist . . .

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Re: Einfach zum Nachdenken . . . . . . and please note “comments“ too

searching “helmut schüller“ at

www.wienerzeitung.at
www.diepresse.com
www.derStandard.at
www.nachrichten.at
www.kurier.at
www.profil.at

!!! but especially !!!

www.news.at

and so on . . .

!!! Danke noch für die durchgereihte Veröffentlichung !!! Gehört nämlich nicht in allen österreichischen Printmedien zur Selbstverständlichkeit.

1. “Aufruf zum Widerspruch\" . . . . UNGAR---RELOADED---for---2012 . . . .

I. / VI

in
memoriam

Prälat
Dr. Leopold Ungar

1964 -- 1991
Caritas-Präsident
von Österreich

(. . . im jahr 2012 wäre er 100 jahre . . .)
- datiert mit sonntag 7. november 1999 –
(. . . refreshed am di 24. Jänner 2012 . . .)

2. “Aufruf zum Widerspruch\" . . . . UNGAR---RELOADED---for---2012 . . . .

II. / VI

und
das gewissensspieglein an der wand
spricht nun mit/zu unserem ex-caritas-presidente & generalvikar-vienna “ade“
inzwischen süffisant
“he.“ schü . . . . “he.“ schü . . . . du . . . . caritas-& seelsorge-praktikant
vertiefe christliches ethos - nicht kirchlich-scheinheiligen geist -
und
vor allem deinen menschlichen verstand
oder
bist du und ein paar andere nicht nur mit der moral schon so am sand
und
ward/seid ihr denn immer
so
. . . . .

3. “Aufruf zum Widerspruch\" . . . . UNGAR---RELOADED---for---2012 . . . .

III. / VI

. . . . .
so
aufrichtig wie anständig und ehrlich - außer selbstherrlich -
soll heißen
eure wahrhaftigkeit ist entbehrlich
wenn
es geht um zivilcourage
in
unserm land
das zu können/wissen wäre nämlich ja wirklich interessant
wenn
man haben will
bei
anderen Menschen eine gute hand
für
dieses unsre so schöne und wertvolle land

4. “Aufruf zum Widerspruch\" . . . . UNGAR---RELOADED---for---2012 . . . .

IV. / VI

PS:

liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, nicht überall, wo
CARITAS & SEELSORGE draufsteht, ist auch SEELSORGE & KIRCHE
drinnen

oder noch höflicher formuliert:

sehr geehrte Damen und Herren, Sie brauchen nicht
"schüller\'n geh‘n",
um K I R C H E & SEELSORGE zu
versteh\'n

5. “Aufruf zum Widerspruch\" . . . . UNGAR---RELOADED---for---2012 . . . .

V. / VI

. . . . . und lieber Monsignore Helmut Schüller, bitte auch die "Hollabrunner Jahre" nicht vergessen, kann ja wirklich nicht ganz ausgeschlossen werden, daß "Ihre Priesterberufung" von dort "mitbeeinflußt" wurde, ganz im Gegensatz zu Ihrem jahrzehntelangen Vorgänger als allseits hochgeschätzter, hochgeachteter Caritas-Präsident von Österreich (1964 – 1991), der seine Berufung zum Priester in existentiell sehr, sehr schwierigen - nicht nur "gesellschaftlich" - Zeiten in der Benedektiner-Abtei Seckau in der Steiermark erfuhr . . . . .

. . . . UNGAR---RELOADED---for---2012 . . . .

1 / \"Zeichen der Zeit statt Zeitgeist von gestern\" In der Woche vor Erscheinen des \'profil\' vom 27. März 1995 wurde der seinerzeitige Caritas-Präsident Mag. Helmut SCHÜLLER betreffend die Veröffentlichung “ der monosexuellen Eskapaden des späteren Kardinals H.H.G.“ in der Chefredaktion des \'profil\' wie folgt vorstellig:

“. . . . . müßt ihr das wirklich tun . . . . .“

2 / \"Zeichen der Zeit statt Zeitgeist von gestern\" . . . . . ganz abgesehen davon, daß Helmut SCHÜLLER unglaubliches Glück gehabt haben muß, wenn ihm innerhalb von etwa 8 Jahren (beginnend mit knapp 11 Jahren bis zu seinem Austritt aus “Hollabrunn“ als noch nicht ganz 19-jähriger) von “den seinerzeit stattgefunden habenden monosexuellen Eskapaden des späteren Kardinals H.H.G.“ nie etwas zu Ohren gekommen ist . . . . .

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