Pfarrerinitiative von

Krise der Kirchenleitung

Helmut Schüller nimmt Disziplinarandrohung von Kardinal Schönborn nicht hin

Pfarrerinitiative - Krise der Kirchenleitung © Bild: APA/DPA/Deck

Die Helmut Schüller - Initiator der österreichischen Pfarrerinitiative - in Mannheim am Rande des Katholikentages.

"Ich weiß nicht, was an Pfarrern, die ihre tägliche Arbeit tun, zu disziplinieren wäre." Die Initiative verstehe die Androhung nicht. Er wisse auch nicht, wie weit die Disziplinarmaßnahmen gehen würden, sagte Schüller. "Wir werden uns die Maßnahmen ansehen und werden uns von Experten beraten lassen."

Schüller fordert eine Verfassung für den Kirchendialog, eine Art Dialog-Grundrechtskatalog. Derzeit werde der Dialog wie ein Gnadenakt praktiziert, der teils von oben zugelassen, teils aber wieder zurückgezogen werde.

Keine Glaubenskrise
"Wir haben keine Glaubenskrise, wie manche Kardinäle meinten, und wir haben keine Kirchenkrise, sondern wir haben eine Kirchenleitungskrise, die angegangen werden muss."

Schüller vermutet, dass es eine ganze Reihe von Bischöfen gebe, die mit den Ansichten der Reformgruppen sympathisierten. "Was wir aber vermissen, ist, dass sich diese Bischöfe klar artikulieren. Auch sie sollten sich vernetzen." Analog zur Pfarrerinitiative sollte es, so Schüller, auch eine Bischofsinitiative geben.

Applaus am Mannheimer Katholikentag
Mit Aussagen wie diesen stieß die Pfarrerinitiative am Mannheimer Katholikentag auf viel Zustimmung. Die Johanniskirche war bei Schüllers Auftritt im Rahmen einer Diskussion übervoll und es gab viel Szenenapplaus.

Kommentare

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SCHON EIGENARTIG WIE KONSERVATIVE PFAFFEN WIE DER FROSCH IN DER MILCH STRAMPELN WENN EIN MUTIGER PRIESTER DEN WERT DER KIRCHE DURCH SOLCHE KIRCHENPOLITIK IN FRAGE STELLT !DA KANN MAN NUR BESTÄTIGEN DER FISCH FÄNGT BEIM KOPF AN ZU STINKEN !DAS WIRD SCHON UNERTRÄGLICH WENN DER GESTANK AUS ROM BIS IN UNSERE ORTSKIRCHEN ZU RIECHEN IST, DER MIT NOCH SOVIEL WEIHRAUCH NICHT WEGZUBRIGEN IST !!!

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\"SCHON EIGENARTIG\", . . . \"liebe/r häfn\" . . . . .

. . . was Sie da von sich geben, aber

nichtsdestotrotz danke für Ihren Beitrag.

Beim nächsten Mal aber bitte genauere

Hintergrunddetails "für Ihren Frust" be-

kannt geben, muß ja von irgendwo her-

rühren, oder ?!?

.

7th/1-open-posting-to-helmut-schüller-for-2004 .

2004

:

Diözesanbischof Dr. Kurt KRENN tritt “auf Wunsch des Papstes“ aufgrund von “Lausbubendummheiten, die keine Lausbubendummheiten gewesen sein können“ zurück und emeritiert unfreiwillig am 7. Oktober 2004 als 68-Jähriger im Zusammenhang mit der Affäre um Kinderpornos und Homosexualität im Priesterseminar St. Pölten.
De facto wurde er der Leitung der Diözese aber bereits am 20. Juli 2004 mit der Einsetzung eines Apostolischen Visitators – dem damaligen Diözesanbischof von Vorarlberg, DDr. Klaus KÜNG, letztlich sein Nachfolger – enthoben.

.

7th/2-open-posting-to-helmut-schüller-for-2010 .

2010

:

Nachdem sich Mitte Februar 2010 in einer noch nie dagewesenen Dimension auch in Österreich “eine Missbrauchswelle ankündigt“, wird auf Betreiben von Christoph Kardinal Schönborn mit April/Mai 2010 die sogenannte “Klasnic-Kommission“ ins Leben gerufen, an die sich Opfer von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Bereich wenden können und durch die sie finanziell entschädigt werden sollen.

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8th-open-posting-to-helmut-schüller-for-2011 .

2011
:
In einer österreichweit wahrgenommenen Pressekonferenz wird eine

“erste Jahresbilanz der Klasnic-Kommission“

wie folgt gemeldet:

“837 registrierte Opfer von Missbrauch in der Kirche“
(Quelle: KLEINE ZEITUNG / DO 14. April 2011)

----------------------------------------------------------------

“DIE PRESSE“ / DI 28. Juni 2011:

“Klasnic-Kommission: 964 Missbrauchsopfer gemeldet“

14 Monate nach Gründung der Opferschutzkommission unter Leitung Waltraud Klasnics liegt seit Montag eine neue Bilanz vor:

964 Betroffene (sexueller) Gewalt,

begangen durch Mitarbeiter der katholischen Kirche, haben sich laut „Presse“-Information bisher gemeldet, (. . .)

.

9th-open-posting-to-helmut-schüller-for-2011-once-more .

Anmerkung:

\'He.\' Schüller startet in etwa zeitgleich seinen

“Aufruf zum Ungehorsam“

und verliert kein Wort zu der
gemeldeten Missbrauchsproblematik . . .

.

10th-open-posting-to-helmut-schüller-for-2012 .

MI 18. April 2012
KLEINE ZEITUNG
Rubrik “Politik“ / Seite 5
:
(. . .) Insgesamt sind bisher 1244 Meldungen bei der Klasnic-Kommission eingegangen, davon betrafen

1129 Gewalt oder Missbrauch durch Vertreter
der römisch-katholischen Kirche.

(. . .) Neben den

613 positiv abgeschlossenen Fällen

gab es auch 19 Ablehnungen. (. . .)

Was den Zeitraum der Taten betrifft, fallen 40 Prozent der Fälle in die 1960-er Jahre. (. . .)

. . . im Alter von 10-13 Jahren. (. . .)

Durchschnittlich waren die Opfer über eine Dauer von vier Jahren ausgeliefert.

Zwei Drittel der Fälle ereigneten sich in Ordenseinrichtungen. (. . .)

.

eleventh-open-posting-to-helmut-schüller-for-2012-once-more .

Frage

:

Wie geht’s Ihnen damit, Herr Schüller, wenn Sie solch erschütternde, ja entsetzliche Feststellungen einer “unabhängigen Opferschutzkommission“ zu hören bzw. zu lesen bekommen ?

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Zitat aus Artikel: .

"Keine Glaubenskrise"

"Wir haben keine Glaubenskrise, wie manche Kardinäle meinten, und wir haben keine Kirchenkrise, sondern wir haben eine Kirchenleitungskrise, die angegangen werden muss."

---------------------------------------

Sie haben vollkommen recht,

sehr geehrter Herr Pfarrer Msgr. Mag. theol. Helmut Schüller,

wir haben keine Glaubenskrise, und wir haben auch keine Kirchenkrise, sondern

wir haben ausschließlich "eine Glaubwürdigkeitskrise insbesondere auf Ihre Person bezogen",

dahingehend wären nämlich die nachfolgenden

"Four Open Postings to Helmut Schüller"

zu verstehen:

"eine Glaubwürdigkeitskrise, die endlich in

Österreich angegangen werden muß . . ."

. . . meinen Sie nicht auch, s. g. "Herr Kirchenrebell" . . .

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Lieber Helmut Schüller, .

. . . einfach zum Nachdenken . . .

"In der Sexualmoral hat die katholische Kirche

-- in einer "teils tragischen Entwicklung" --

die Bedeutung des Gewissens übersehen."

Franz Kardinal König, 24.07.2000,
SALZBURGER NACHRICHTEN, Seite 1
anläßlich seines 95.Geburtstages
am 03.08.2000

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First Open Posting to Helmut Schüller .

Herr Schüller sollte dann als "Kirchenrebell" antreten, wenn er mit sich in der "Causa GROER" "Reinen Tisch gemacht hat“ (im jüngsten "profil" vom MO 30.04.2012 war in seinem Interview davon jedenfalls nichts zu bemerken).

Und man/frau wird den Verdacht nicht los, daß Schüller -- vielleicht auch zudem aus seiner 10-jährigen Tätigkeit als Leiter der Ombudsstelle für sexuellen Mißbrauch der Erzdiözese Wien --zu viel weiß, was anderen "unangenehm" werden könnte.

Denn wenn Mißbrauchsopfer – deren Tragödie teils lebenslänglich dauert – sich in diese Ombudsstelle hinbegeben haben, dann wird wohl neben dem Namen des Mißbrauchsopfers auch der Name “des geistlichen Täters“ registriert worden sein müssen, oder ?!

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Second Open Posting to Helmut Schüller .

Aber Sie können Herrn Schüller ja interessehalber in 2301 Probstdorf kontaktieren und ihn um seine Einschätzung bitten, wo seiner Meinung nach betreffend “fürchterliche Vorfälle im geistlich-kirchlichen Bereich“ die Dunkelziffer im Verhältnis von mindestens 1:10 “angesiedelt sein dürfte“.

Mitte April 2011 wurden im Zuge einer österreichweit wahrgenommenen Pressekonferenz der “Klasnic-Kommission“

837 registrierte kirchliche Mißbrauchsopfer, sohin also auch Täter gemeldet.

Gibt\'s eine denkmögliche Erklärung dafür, wo denn jetzt die mindestens “8370 nicht registrierten kirchlichen Mißbrauchsofer inkl. Täter“ unterwegs sein könnten ?!? . . .

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Third Open Posting to Helmut Schüller .

. . . und neben dem natürlichen Ableben, da ja “viele fürchterliche Vorfälle“ schon lange zurückliegen, ist aber nicht davon auszugehen, daß alle übrigen dieser Menschen freiwillig aus dem Leben geschieden sind.

Abschließend nochmals zum “Thema Schüller“:

Herr Schüller hat sich mit seiner “Pfarrerinitiative“ über die kirchliche Mißbrauchsdebatte “hochgespielt“, und das ist, gelinde gesagt, nicht mehr nur eine Frechheit.

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Fourth Open Posting to Helmut Schüller .

Und man/frau wird den Eindruck nicht los, daß in diesem “Schüller-Hype“ unterschwellig und nicht näher aus- und angesprochene allfällige Erpressungsmechanismen “mit im Spiel“ sind, die schon seinerzeit über drei Jahre bei der “Causa GROER“ eine Rolle gespielt haben könnten, bis endlich durch vier Bischöfe am Freitag, den 27. Februar 1998, “österreichweit“ eine “Bischöfliche Erklärung“ erfolgte, die an dieser Stelle aber wohl nicht im genauen Wortlaut zitiert werden muß: “. . . . . moralische Gewißheit . . . . .“

Wenn man/frau\'s Einschätzung nicht täuscht, bekommt sicher auch der Herr Mag. Helmut Schüller dahingehend noch die eine oder andere Frage gestellt.

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5.-open-posting-to-helmut-schüller .

“Aufruf zum Widerspruch“ -- zum Mitdenken . . .
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. . . wenn man/frau sich retrospektive vergegenwärtigt, wie sich Monsignore Mag. Helmut Schüller mit seiner “Pfarrerinitiative“ in die breite Öffentlichkeit “hochgespielt“ hat, dann fällt auf, daß er dahingehend meist entweder im Windschatten bzw. zeitgleich mit der in breitester medialer Öffentlichkeit geführten kirchlichen Mißbrauchsdebatte in Erscheinung trat.

“Endgültig auffällig“ geschah dies in den Tagen Ende Juni/Anfang Juli 2011, als Christoph Kardinal Schönborn wieder einmal “österreichweit“ an der Reihe war.

Bedarf es noch weiterer Ausführungen?!?,

... außer daß die

“Schüllersche Pfarrerinitiative“

von Inhalt und Stil her lediglich als

billige und plumpe

“Kleriko-Populismus-Inszenierung“

anzusehen ist . . .

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6.-open-posting-to-helmut-schüller .

. . . und noch ein Aufruf zum Widerspruch“ -- zum Mitdenken . . .
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PS:

den vom "Kirchenkritiker Hans Küng" am Sonntag, denn 22. April 2012, in Luzern entgegengenommenen

"Herbert-Haag-Preis",

10.000 Euro SWISS-Preisgeld,

könnte Helmut Schüller vernünftigerweise in ein eigenes

"Pro-\'He.\'-\'Schü.\'-Kirchenvolksbegehren"

investieren, vielleicht dämmert\'s ihm dann schön langsam, wieviel wirkliche Unterstützung er in der breiten österreichischen Bevölkerung hat . . . und unter 1.000.000 Unterschriften möge er doch endlich zur Kenntnis nehmen, daß auch seine durch die Medien erlaubte "Massen-Inszenierung" nicht den gewünschten Erfolg "seines kirchlichen Gehabes" gezeitigt hat . . .

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