Personalia im ORF von

Pelinka ohne Plan B

Niko Pelinka strebt weiter das Amt des Büroleiters in der ORF-Generaldirektion an

Personalia im ORF - Pelinka ohne Plan B © Bild: APA/Schlager

Der bisherige SPÖ-"Freundeskreis"-Leiter im ORF-Stiftungsrat, Niko Pelinka, strebt weiter das Amt des Büroleiters in der ORF-Generaldirektion an. Ob er einen Plan B habe, falls der öffentliche Druck gegen ihn doch zu groß wird? "Nein", so Pelinka dazu auf APA-Anfrage. Ob er mit seiner Bestellung rechne? "Entscheiden wird das der Generaldirektor. Er hat mich angehalten, mich zu bewerben."

Sein Stiftungsratsmandat hat Pelinka nach eigenen Angaben bereits mündlich am 23. Dezember zurückgelegt. Eine schriftliche Verständigung sei ebenfalls unterwegs, sagte er. Bis zu seinem geplanten Engagement beim ORF ist Pelinka derzeit ohne Anstellung. "Mein Vertrag bei den ÖBB ist mit 31. Dezember ausgelaufen. Jetzt werde ich mich für die Büroleitung in der ORF-Generaldirektion bewerben", sagte er.

Wie "profil" schreibt, hätte Pelinka in dieser Funktion auch Zugriff auf das ORF-Redaktionssystem "Redsys" und wäre somit aktuell über den Planungsstand der Nachrichtensendungen des Tages informiert. Zu Spekulationen über die Art seiner künftigen Tätigkeit will der Bürochef in spe nicht Stellung nehmen. "Ich verweise hier auf die ORF-Pressestelle, die genaue Auskunft über das Arbeitsbild des Bürochefs geben kann."

Laut ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann ist "nicht festgeschrieben, welche EDV-Berechtigungen ein Büroleiter hat", wie dieser zur APA sagte. "Es gibt mehrere Programm-Planungstools, eines davon ist das Redsys, das zur kurzfristigen Planung dient. Zugriff darauf haben aber hunderte Leute im Haus". Daneben nehme der Büroleiter des Generaldirektors auch an den regelmäßigen Managementsitzungen teil, zu denen der Generaldirektor seine Direktoren lädt. Der Büroleiter schreibe dabei das Protokoll.

Kommentare

Die mächtige Palinke... Muahahahaaa...

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Pelinka Kurz und bündig: Eine rote Hand wäscht die andere rote Tatze

ORF Was für eine Schmierenkomödie. Und das bezahlt mit Zwangsbeiträgen aus den Fernsehgebühren, einzementiert durch ein geändertes Gesetz das dem Bürger keine Wahl läßt weil nicht für die Leistung (Empfang des ORF Pogrammes) sondern für den Besitz eines Empfanggerätes die Gebühr eingehoben wird. Wo sind die EU Juristen um diese diktatorischen Bestimmungen auszuhebeln ?

Wohl kaum... Leute, der schreibt nie und nimmer das Protokoll. Dafür hat er MitarbeiterInnen die das dann machen können/dürfen.

An dieser Stelle, muss eine \'unabhängige\' parteifreie Person Ihre Aufgaben verrichten. Wen der in das Redaktionsgeschehen eingreifen kann, was bekommen wir den dann als Nachrichten vorgesetzt?

Grundsätzlich bin ich schon dafür, dass der Generaldirektor seine Mitarbeiter selber auswählen darf/kann. Aber nicht so.

Wieso sollte der einen Plan \"B\" haben? Der Papa und die Partei werden es schon richten. Das war bei der Rudas so und das ist beim Pelinka so. Huntertausende Parteisoldaten zahlen brav die Mitgliedsbeiträge ein und laufen sich bei Wahlen die Füße wund, damit der Failmann und diese Rotznasen dann abkassieren können. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Seht euch den blöden Grinser dieser Rotznase da oben an dann wisst ihr, dass der keine Angst um seinen Job haben braucht. Wenn er schon nicht - wegen den öffentlichen Drucks - der Büroleiter von Wrabetz wird, dann wird schon ein anderer Posten im ORF für ihn erfunden werden, der gleich gut bezahlt wird. Und die Rebellion eines Armin Wolf und Konsorten lassen mich auch kalt. Da steckt nur persönliche Eitelkeit dahinter, weil der Wolf den Posten vom roten Dittelbacher nicht bekommen hat.

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