Inflation von

Verluste bei Pensionen

Zahlungen um 0,8 Prozentpunkte unter Inflationsrate - Mindestpensionen ausgenommen

Zwei Senioren sitzen auf einer Parkbank. © Bild: Thinkstock.de

Die Pensionen werden im kommenden Jahr aller Voraussicht nach um 1,6 Prozent angehoben. Dies ergibt sich aus der Inflation im relevanten Zeitraum und den gesetzlichen Vorgaben. Bei den Mindestpensionen wird die Teuerung in vollem Umfang abgegolten - die Bezieher einer Ausgleichszulage erhalten um 2,4 Prozent mehr.

Der Anpassungsfaktor ergibt sich aus der durchschnittlichen Inflationsrate im Zeitraum von August 2012 bis Juli 2013. Dieser Wert liegt nach Berechnung der Statistik Austria bei 2,4 Prozent. Mit dem Sparpaket vom März des Vorjahres wurde jedoch vereinbart, dass die Pensionen für 2013 um einen Prozentpunkt und für 2014 um 0,8 Prozentpunkte unter der Inflationsrate erhöht werden. Für 2013 bedeutete dies eine Pensionserhöhung um 1,8 Prozent anstelle der vollen Inflationsabgeltung um 2,8 Prozent.

Mindestpensionen um 2,4 Prozent erhöht

Für 2014 ergibt sich wegen des Abzugs von 0,8 Prozentpunkten eine Pensionsanpassung von 1,6 Prozent. Davon ausgenommen sind allerdings wie schon heuer auch im kommenden Jahr die Bezieher einer Ausgleichszulage. Die Mindestpensionen werden damit um die vollen Teuerungsrate von 2,4 Prozent erhöht. Für 2015 und 2016 sollen gemäß Sparpakt-Vereinbarung dann wieder alle Pensionisten die volle Teuerungsabgeltung bekommen.

Endgültig festgelegt wird die Pensionserhöhung mittels Verordnung des Sozialministers bis spätestens 30. November. Sollte die Politik eine andere Anpassung vornehmen wollen, wäre eine Gesetzesänderung nötig.

Kommentare

(2) Alleinverdienerfreibetrag gestrichen; Pensionserhöhungen 2013 um 1%, 2014 um 0,8 % gekürzt;
Zusätzluich für Beamte: Pensionserhöhung nur noch in Höhe der Inflationsabgeltung und zusätzlich noch bis zu 3,3 % Abzug eines Pensionssicherungsbeitrages.
Liebe Regierung herzlichen Dank; Wahltag ist Zahltag.

Totentrompete melden

(1) Die Ausgleichszulagenbezieher werden es nicht merken, dass sie die vollen 2,4 % Erhöhung bekommen. Dies deshalb, weil sich um den gleichen Betrag die Ausgleichszulage verringert. Die übrigen Pensionsbezieher sollen bei der bevorstehenden Nationalratswahl bedenken wie gut es die bisherigen Regierungen mit ihnen gemeint haben. Pensionistenabsetzbetrag eingeschliffen bzw. gestrichen; ...

brauser49
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Verwehre mich gegen den Ausdruck "Pensionserhoehung". Nicht einmal "Anpassung" ist gerechtfertigt wenn sie unter der Inflation liegt. Aber die groesste Wählergruppe, die Pensionisten werden dem Träumer Rudorfer und seiner Partei (Stimmenzuwachs) die Antwort geben !

aufzeig

auch diese Anhebungen sind zu wenig,wenn man alles andere dauernd teurer macht.Wer soll da durchkommen mit einer kleinen Pension? Ein Politiker der 8000,00 im Monat verdient wird sich da weniger Sorgen machen.

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