Todes-Crash von

Paul Walkers Auto mit
160 km/h gegen Baum gerast

Neue Details zum Tod des Hollywood-Stars - Insassen mussten nicht lange leiden

Trauer um Paul Walker © Bild: APA/EPA/Michael Nelson

Beim Tod von Hollywood-Star Paul Walker ist der Unglückswagen einem Gutachten zufolge rund 160 Stundenkilometer schnell gewesen. In einer gefährlichen Kurve verlor der Fahrer und Freund Walkers laut Ermittlungen am 30. November die Kontrolle über das Auto - Walker war Beifahrer.

Nach dem in der Nacht zum Samstag veröffentlichten Gutachten der Gerichtsmediziner drehte sich der Wagen um 180 Grad und raste gegen eine Gehsteigkante, einen Baum, einen Lichtmast und schließlich einen zweiten Baum.

Auto in zwei Hälften gerissen

Das Auto sei nahezu in zwei Hälften gerissen worden, heißt es in dem Bericht weiter. Es sei 60 Sekunden nach dem letzten Aufprall in Flammen aufgegangen. Der 40 Jahre alte Walker und der Fahrer erlitten zahlreiche Knochenbrüche und starben den Medizinern zufolge sofort. Ihre Körper seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Dem Gutachten nach waren weder Alkohol noch Drogen im Spiel. Die Experten fanden auch keine äußeren Ursachen für den Unfall wie Unebenheiten der Straße oder ein illegales Wettrennen. Die "Los Angeles Times" schrieb am Samstag, dass Walkers Sportwagen in nur sieben Sekunden von null auf 160 Stundenkilometer beschleunigen konnte. Er sei ohne das Stabilierungssystem gebaut worden, über das die meisten dieser Modelle verfügen.

Unfall während Drehpause

Walker, der erst 40 Jahre alt war, war vor allem durch seine Rolle in der Erfolgs-Kinoreihe "Fast & Furious" bekanntgeworden. Der Unfall geschah während einer kurzen Drehpause zum siebenten Teil der Reihe. Der Film soll nach Angaben des Filmstudios Universal trotzdem fertiggestellt werden und - inklusive der bereits abgedrehten Szenen mit Walker - im April 2015 in die Kinos kommen.

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