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Pastor in Nigeria kettete Sohn wochenlang in verschlossenem Raum an

Polizei: Geistlicher wollte dem Neunjährigen das Stehlen austreiben

Die nigerianische Polizei hat einen Priester festgenommen, der seinen neunjährigen Sohn wochenlang in einem verschlossenen Raum angekettet hatte, um ihm das Stehlen auszutreiben. Als die Ermittler den Buben aufgrund eines Hinweises aus seinem Verlies in der Nähe einer Kirche befreiten, sei dieser völlig abgemagert gewesen, sagte der Polizeisprecher des Bundesstaats Ogun, Muyiwa Adejobi, am Montag.

"Es ist schockierend und verstörend, dass ein Mann eine derart barbarische und unmenschliche Tat begehen kann, der sich als Mann Gottes bezeichnet", sagte der Polizeisprecher. Der Bub habe erzählt, dass sein Vater ihn "seit mehr als einem Monat eingesperrt hatte und ihm nur unregelmäßig etwas zu Essen gab".

Der 40-jährige Priester verteidigte sich demnach, er habe seinen Sohn mit Hilfe eines Rituals endgültig vom Stehlen abbringen wollen, nachdem der Bub immer wieder Sachen von ihm entwendet habe. Um zu verhindern, dass er weglaufe, habe er ihn anketten müssen.

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