Parteikollege greift Ministerin Fekter an:
Nagl will ihre Kompetenzen beschneiden

'Bin für Integrations-Staatssekretariat im Kanzleramt' NEWS: Grazer Bürgermeister mit Asylvorschlägen

Parteikollege greift Ministerin Fekter an:
Nagl will ihre Kompetenzen beschneiden © Bild: APA/Leodolter

Erst kürzlich sorgte der Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl mit seiner Forderung nach einem Bleiberecht für Arigona Zogaj für Aufsehen. Nun legt der schwarze Hoffnungsträger, der schon mehrmals für Ministerämter gehandelt wurde, im Interview mit NEWS nach:

Der Stadtchef will die Macht seiner Parteikollegin und Innenministerin Maria Fekter empfindlich schmälern - indem er fordert, dass die Integrations-Agenden aus dem Innenministerium ins Kanzleramt verlagert werden: "Ich bin für die Trennung der Bereiche Sicherheit und Integration", so Nagl zu NEWS. Denn: "Das ist ja eine der großen Schwierigkeiten, denen eine Ministerin ausgesetzt ist, die für beide Bereiche verantwortlich ist - da hast du eine innere Zerrissenheit, die dich bei jeder Frage gleich unchristlich und unsozial macht." Aber: "Wenn man ein Integrations -Staatssekretariat gründet, kann man unbelasteter arbeiten." Weil, so Nagl, "die Innenministerin muss die Hardlinerin sein, die die Gesellschaft vor negativen Dingen beschützt, das ist nun einmal die Gesamterwartungshaltung der Bevölkerung."

Auf die Frage, in welchem Ressort das Integrations-Staatssekretariat angesiedelt sein solle, antwortet Nagl: "In Graz ist das Migrationsthema Chefsache. Deswegen sollte es im Bundeskanzleramt sein."

Weitere Nagl-Forderung: "Menschen, die mit einem Asylverfahren zu uns kommen, sollen sofort eine Arbeitsmöglichkeit bekommen." So könne negativen Reaktionen aus der Bevölkerung vorgebeugt werden.

Siegfried Nagl im Interview lesen Sie im NEWS 51/09

Kommentare

Nagl gehört in die Wüste geschickt samt seinen Asylanten.

Nagl sollte sich Gedanken um Graz machen als ständig größe Töne spucken. In Graz gibt es Viertel wo kaum ein Bewohner Deutsch spricht (nicht nötig für Sozialleistungen), Lend und Gries. Entsprechende die Situation in den Schulen, eine Zumutung für jeden der sich eine Zukunft seiner Kinder wünscht. In Spielplätzen werden Einheimische von Ausländern angepöpelt und angefeindet. Graz ist ein Auffanglager für Asylwerber und nicht integrierfähige Ausländer. Und vor allem durch die Politik von Stingl begonnen und von Nagl fortgesetrzt ein Sozialparadies für diese Leute. Daher ist die Stadt bereits so gut wie pleite und dürfte bald dem Bespiel Kärnten folgen. Dies alles wünscht sich kaum jemand für das Bundesgebiet daher wäre es gut wenn Fekter weniger ankünden würde und statt dessen mehr durchsetzen würde. Geht es nur um FPÖ Wähler???

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