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Terroranschläge in Paris:
Ein Land in Trauer

Schweigeminuten nach Anschlägen eingelegt - News hat mit Parisern gesprochen

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    Weltweite Trauer nach den verheerenden Attentaten in Paris

    Vor dem Restaurant "Le Carillon" trauert ein Mann

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    Weltweite Trauer nach den verheerenden Attentaten in Paris

    Bhopal, Indien

Drei Tage nach den Terroranschlägen in Paris trauert das ganze Land und die Welt fühlt mit. Frankreich und ganz Europa haben am Montag um 12.00 Uhr Schweigeminute für die Opfer eingelegt. Und wie geht es den Parisern, den Angehörigen und Freunden der Opfer?

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An dutzenden Gedenkstätten und den Anschlagsorten in Paris brennen Kerzen, Blumen und Briefe liegen am Boden verstreut. Viele Pariser können es immer noch nicht fassen. Mindestens 129 Menschen mussten Freitagnacht ihr Leben lassen, ermordet von Terroristen. Über 350 Menschen wurden verletzt, einige davon schweben noch in Lebensgefahr.

Angst vor neuen Anschlägen

Einigen der Terroristen ist offenbar die Flucht gelungen, nach einem 26-jährigen Verdächtigem wird derzeit gefahndet. Frankreich hat indes IS-Stellungen in Syrien bombardiert. Für die Pariser ist die Situation weiterhin angespannt. Die Angst vor neuen Anschlägen lauert im Hintergrund, auch wenn sich die Menschen nach außen hin von den Anschlägen nicht einschüchtern lassen wollen - wie die Aktion #NotAfraid zeigt, mit der die Pariser und Menschen weltweit ein Zeichen gegen Angst und Hass gesetzt haben.

Die Solidarität in Frankreich, Europa und der Welt ist groß. Auf Twitter und Co. unterstützen zahlreiche Menschen mit ihren Botschaften das trauernde Land. Auf dem Trafalgar Square in London haben beispielsweise am Sonntag hunderte Menschen eine Schweigeminute eingelegt, wie in dem folgenden Video zu sehen ist:

Pariser erzählen

Der Alltag in Paris muss weitergehen, doch noch ist an Normalität nicht zu denken. Sicherheitskräfte patrouillieren nach wie vor durch die französische Hauptstadt.

Amelie Mavier, Mutter von zwei Töchter (ein und drei Jahre alt), erzählt gegenüber News: "Es gibt niemanden in Paris, der nicht irgendjemanden kennt, der von den Attentaten betroffen ist." Entweder betreffe es jemanden in der Familie oder Bekannte. Maviers Mann arbeitet als Apotheker im riesigen Pariser Einkaufszentrum "La Defense". Derzeit drehen dort ständig Sicherheitskräfte ihre Runden. Am Samstag war der Platz vor dem sonst so belebten Shoppingcenter laut anderen Augenzeugen wie ausgestorben, fast geisterhaft.

Ihr Mann habe am Sonntag Dienst in der Apotheke gehabt, sagt Amelie Mavier. Doch alles sei geschlossen gewesen, "keine Menschen waren auf den Straßen."

Paris nach den Anschlägen
© APA/EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON Der Platz vor dem Pariser Einkaufszentrum "La Defense".
»Paris wird nie wieder so sein wie zuvor«

Die Mutter wohnt mit ihrer Familie außerhalb von Paris, öffentliche Verkehrsmittel meidet sie seit einiger Zeit. "Ich war am Freitag vor den Attentaten noch in La Defense. Militär patrouillierte dort. Ich fühle mich schon seit einiger Zeit unbehaglich. Ich habe Angst," schildert sie ihre Gefühlslage. Nach den Anschlägen ist die Angst wohl noch größer als zuvor.

Erst vor kurzem wurde ein Anschlag auf eine jüdische Schule in ihrer Gegend verübt. "Man weiß nicht, wie viele geplante Anschläge täglich vereitelt werden und wie viele verübt werden, von denen man gar nichts weiß. Diese Anschläge haben Paris verändert. Ich weiß nur eines, Paris wird nie wieder so sein wie zuvor."

Auch die 31-jährige Violonistin Fanny Clamagirand aus Paris schildert, wie sie die Anschläge erlebt hat: "Ich war gerade im Zug nach Nantes, als die Anschläge passiert sind. Ich soll am Montag ein Konzert in Nantes spielen, wir wissen nicht, ob es stattfindet. Wir wissen nicht, wie es weitergeht."

Tiroler Opfer: Vater und Sohn vereint

Ein 20-jähriger Tiroler aus der kleinen Gemeinde Tarrenz im Bezirk Imst hat die Terroranschläge hautnah miterlebt. Er wurde selbst zum Opfer. Als die Terroristen in der Konzerthalle Bataclan um sich geschossen haben, wurde der Österreicher von einer Kugel in den Bauch getroffen. Der Vater ist sofort nach Frankreich aufgebrochen und hat sich auf die Suche nach seinem verletzten Sohn gemacht.

Am Sonntag hat er seinen Sohn dann endlich in einem Krankenhaus gefunden. Ein Arzt und Freund der Familie hat den besorgten Vater auf seiner Suche begleitet. Er erzählt, wie sie den 20-Jährigen schließlich gefunden haben: "Die Botschaft hatte schon viel Vorarbeit geleistet und die großen Krankenhäuser der Stadt angerufen. Aber in keinem war ein Opfer zu finden, auf das die Beschreibung passte. Also haben wir einfach eine Liste aller Krankenhäuser genommen und sind nach einem Rasterplan eines nach dem anderen abgefahren."

Zunächst gab es allerdings keine Spur von dem verletzten Tiroler. "Die Lage wurde immer verzweifelter. Wir wussten auch, dass rund 25 Getötete noch nicht identifiziert waren, und da wurde die Angst immer größer", schildert der Arzt die Situation. Eine Handyortung sei nicht möglich gewesen, da das Handy wohl in der Jacke des jungen Tiroler Opfers im Zuge der Rettungsaktion zurückgeblieben war. Doch dann kommt endlich der rettende Anruf: Eine Krankenschwester eines großen Pariser Spitals teilte dem Vater mit, dass sein Sohn vor ihr liege. Der junge Tiroler war nach der Notoperation aufgewacht und hatte die Handynummer seines Vaters aufgeschrieben.

Noch liegt der 20-Jährige auf der Intensivstation, befindet sich aber außer Lebensgefahr. Sobald sich sein Zustand stabilisiert hat und er transportfähig ist, darf ihn sein Vater mit nach Hause nehmen. Das könnte bereits in einer Woche sein.

Kommentare

Im Grunde war die Idee der EU schon in Ordnung. Aber jeder Staat braucht ein funktionierendes System. Ein Staat, hat und darf mit Gutmenschen als auch Religionen nichts zu tun haben. In manchen Fällen bedarf es einer Härte die seines Gleichen sucht, private Ideologie ist Kontraproduktiv. Schutz der Bürger bedeutet auch, andere empfindlich zu treffen, auch auf Kosten anderer.

Wir sind von Regierungen umzingelt und unterjocht, die reagieren statt zu regieren, Dabei tun sie das Falsche.
Ein paar Verdächtige zu verhaften soll die Dodeln im Volk beschwichtigen. Das wird nur zu einem führen: Zu einer EU, die von Polzei und Geheimdiensten regiert wird: Die totale Überwachung.
Und sie trifft die Opfer, uns, das Volk. Auch in Österreich.
Mikl bestellt schon Waffen gegen uns


Eine Kettenreaktion vorbereitet durch Feigheit und Dummheit wurde infolge mangelndem Vorstellungsvermögen von Politikern zur Katastrophe. Paris ist ein Abbild des Kommenden.
Es wurden Menschenmassen, die uns hassen eingeladen. Ich habe im Oktober darauf hingewiesen, dass es nun zu spät ist für eine Umkehr.
Doch man macht weiter.

Praetorianer

Verflucht sollt Ihr Politiker und Parteibonzen sein, ihr habt die Opfer darunter auch Kinder zu Verantworten mit eurer Gutmenschen Politik habt ihr unsere Zukunft und die unsere Kinder und Enkelkinder genommen! Das sind Tiere diese Terroristen denen ist es egal ob sie Sterben. Wenn Sie erwischt werden ist es noch mehr puplisitie für Sie!
Es wird nie wie so sein wie es war, in ganz Europa nicht!

Praetorianer

Was waren wir für ein sicherer freies Land! Jetzt sind wir die Geisel der Bonzen in Brüssel und unsere unfähigen Politiker sind nur Statisten
in Brüssel und Arschkriecher! Es sollt einmal eine Politiker erwischen nicht immer unschuldige! Was haben die Opfer von Solidarität und Wir sind Paris!! Einen Schei..haben Sie davon das ist nur um Eurer schlechtes Gewissen rein zu waschen!

Praetorianer

Diese EU ist am Ende, Wie alle Allianzen oder Unionen wie Das Römische und Ägyptische Reich ist die EU gescheitert. Die Not der Menschen wird noch grösser werden der krieg ist zurück in Europa!
Wahnsinn haben wir diese EU nötig gehabt. welche Lügen wurden uns von Ederer und Mock über die EU in unsere Hirne hinein gedröhnt!
Was waren wir für ein Glückliches friedliches Land!

Praetorianer
Praetorianer melden

das ist der Beginn nicht das Ende! Wer unkontrolliert Menschen nach Europa einladet darf sich nicht wundern das Terroristen dabei sind! Der Dank gilt Merkel,Faymann und Co, diese Politiker haben uns das eingebrockt! Anstatt das wir uns in der EU sicherer fühlen sollten muss man ein banges Gefühl haben wenn Menschenansammlungen sind. Adventmärkte werden ein Ziel sein von Terroristen!

Rumor13 melden

Bemerkenswert wie sich diverse Politiker in ihrer Bestürzung übertreffen und Solidaritätskundgebungen vom Stapel lassen.Da spielen österr. Politiker ja ganz vorne mit.Wohl um davon abzulenken,dass sie diese Zustände (zumindest teilweise) selbst verursacht haben.

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