Paris im Einklang mit dem Rest des Landes:
Auch Hauptstädter wählten Sarkozy & Royal

Le Pen schnitt schlechter ab als im Landesschnitt

Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat Paris erstmals seit langem wieder im Einklang mit dem Rest des Landes abgestimmt. Nach den jüngsten Ergebnissen schickten auch die mehr als eine Million wählenden Hauptstädter den Konservativen Nicolas Sarkozy und die Sozialistin Ségolène Royal in die Stichwahl um das höchste Staatsamt.

Der Liberale Francois Bayrou landete auf Rang drei vor dem Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen. Die drei führenden Kandidaten schnitten besser ab als im Landesdurchschnitt, Le Pen dagegen schlechter.

Bei den letzten Wahlen im Jahr 2002 hätten die Pariser - anders als die Mehrheit der Franzosen - Präsident Jacques Chirac und Premierminister Lionel Jospin in die Stichwahl geschickt.

Beim Volksentscheid 2005 wiederum hätte die Hauptstadt mit zwei Dritteln der Stimmen die EU-Verfassung angenommen, die landesweit jedoch klar scheiterte.

(apa/red)