Papstbesuch auch international wichtig: Botschaft aus Marizell an alle Katholiken

Benedict XVI. betritt "Kein unbekanntes Neuland" Gute Beziehung zwischen Österreich & Heiligem Stuhl

Papstbesuch auch international wichtig: Botschaft aus Marizell an alle Katholiken

Die Bedeutung des Papst-Besuchs in Mariazell weit über die Grenzen Österreichs hinaus hat der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, unterstrichen. "Die Botschaft des Papstes in Mariazell ist nicht nur an die Katholiken Österreichs gerichtet, sondern sie wird auch allen Brüdern und Schwestern der Nachbarländer angeboten", schreibt der Nuntius in der jüngsten Ausgabe des Pfarrblattes der Wiener Dompfarre St. Stephan laut Kathpress. Die Botschaft Benedikts XVI. sei für die ganze Kirche eine Ermutigung und ein Aufruf, wie Maria mutig unter dem Kreuz auszuharren und zugleich "mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft zu blicken".

Der Papst komme bewusst als Pilger, der die Kirche in Österreich einlädt, mit ihm auf Wallfahrt zur Muttergottes zu gehen, die in Mariazell als "Magna Mater Austriae" verehrt wird. Wie beliebt Mariazell als Wallfahrtsziel sei, habe man anlässlich des "Mitteleuropäischen Katholikentages" im Mai 2004 erleben können. Daher werde auch der Besuch des Papstes in Mariazell den "Mittelpunkt der Papst-Reise nach Österreich darstellen", so der Nuntius. Der Papst-Besuch sei ein großes Geschenk für die Kirche und die Menschen in Österreich.

"Kein unbekanntes Neuland"
Benedikt XVI. werde bei seinem ersten Besuch in Österreich als Papst aber "kein unbekanntes Neuland" bereisen, betont Erzbischof Farhat. Früher habe der damalige Präfekt der Glaubenskongregation mit seinem Bruder gerne Urlaub in Österreich gemacht. Viele Österreicher hätten beide Brüder als "liebenswürdige, bescheidene Gäste" in Erinnerung behalten. Vielen sei auch das Requiem für Kardinal Franz König im März 2004 unvergesslich, das Kardinal Ratzinger damals als Päpstlicher Gesandter im überfüllten Stephansdom zelebrierte.

Der freundliche Empfang der österreichischen Regierung für Johannes Paul II. bei seinen drei Papst-Reisen nach Österreich (1983, 1988, 1998) habe gezeigt, dass sich die guten Beziehungen zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl "einer lang bewährten Tradition erfreuen".

(apa/red)