Fakten von

Papst isst mit früheren
Zwangsprostituierten zu Mittag

Bei Besuch kommende Woche

Papst Franziskus wird im Zuge seines Tagesbesuchs in Genua am Samstag nächste Woche, mit 130 kirchlich betreuten Personen in dramatischen Lebenssituationen zu Mittag essen, darunter mit befreiten Zwangsprostiuierten aus Ländern der Dritten Welt, wie Kathpress am Freitag berichtete.

Diese lebten jetzt in einer Schutzwohnung, die eine kirchliche Initiative unterhält. Eine der jungen Frauen, eine Nigerianerin, wird mit ihrem zehn Monate alten Baby zu dem Essen im Pilgerzentrum der Wallfahrtskirche "Madonna della Guardia" kommen, wie die Zeitung "Repubblica" berichtete. Kochen werde ein mittlerweile legalisierter früherer Armutsflüchtling aus Albanien, Edison Lushaj. Es werde keinen Wein und kein Bier geben, weil einige der Gäste alkoholabhängig gewesen seien. Auch vier Priester werden zu der Mahlzeit kommen.

Eine Gruppe der Mittagsgäste des Papstes kommt auch aus dem großen Flüchtlingszentrum "Campus di Coronata", das vom Flüchtlingsbüro "Migrantes" der Italienischen Bischofskonferenz betreut wird. In dem Campus leben 350 männliche Asylsuchende zwischen 18 und 24 Jahren.

Am Beginn des Tagesbesuchs in Genua steht ein Termin im ILVA-Metallwerk in der Vorstadt Cornigliano. In den vergangenen Jahren sind bei der ILVA in Genua laut Gewerkschaftsangaben 1.200 Arbeitsplätze weggefallen.

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