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Papst Franziskus zu US-Mauer: Die Angst macht verrückt

Pontifex auf dem Weg zum Weltjugendtag in Panama

Papst Franziskus hat auf seinem Weg nach Panama Kritik an der Grenzbefestigung zwischen den USA und Mexiko geübt. "Die Angst macht verrückt", sagte der Papst zu einem der Journalisten am Mittwoch im Papst-Flieger, der ihm von seiner Erfahrung in Tijuana erzählte. Dort reicht eine Mauer bis ins Meer, um Menschen vom Grenzübertritt abzuhalten.

Das Thema Migration wird auf dem Weltjugendtag eine Rolle spielen, zu dem der Papst unterwegs ist. Panama liegt auf der Route der Migranten, die Jahr für Jahr zu Hunderttausenden wegen Armut, Gewalt und Korruption ihre Heimatländer in Richtung der Vereinigten Staaten verlassen.

Auf dem Flug kündigte der Papst außerdem an, im November nach Japan zu reisen. "Bereite dich vor", sagte er zu einem japanischen Journalisten.

Die Auslandsreise nach Panama ist bereits die 26., die Papst Franziskus unternimmt. Vor ihm war lediglich Papst Johannes Paul II. im Jahr 1983 für einen Kurzbesuch in dem mittelamerikanischen Land. Zum Weltjugendtag werden 150.000 Pilger aus aller Welt erwartet.

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