Vatikan von

Papst will Besuchern
Sommerresidenz öffnen

Teil des Palasts Castel Gandolfo soll in ein Museum umgewandelt werden

Papst Franziskus © Bild: APA/EPA/CLAUDIO PERI

Papst Franziskus will seine Sommerresidenz in Castel Gandolfo, 30 Kilometer südlich von Rom, Besuchern zugänglich machen. Ein Teil des apostolischen Palasts soll in ein Museum umgewandelt werden. Vorgesehen ist eine Galerie mit Päpste-Porträts, berichtete die Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag.

THEMEN:

Auch die Gärten des apostolischen Palasts mit atemberaubendem Blick auf den Albaner See sollen Besuchern kostenlos geöffnet werden. Voraussichtlich im Frühjahr werden die Gärten Pilgern und Touristen zugänglich. "Der Papst wünscht, dass alle Menschen den Palast und diese Gärten bewundern können", betonte der Verwaltungsleiter der päpstlichen Villen in Castel Gandolfo, Osvaldo Gianoli.

Franziskus verzichtet auf Nutzung der Villa

Castel Gandolfo diente den Päpsten seit Urban VIII. (1623-1644) als Sommerresidenz. Als erster Papst verzichtete Franziskus bisher auf die Nutzung der Villa. In der Regel hielten sich seine Vorgänger rund drei Monate im Jahr in Castel Gandolfo auf.

Besuche in den päpstlichen Gärten sind jetzt noch über die Webseite der Vatikanischen Museen zu buchen. Die Eintrittskarte kostete 26 Euro, eine Führung ist obligatorisch. Bisher werden die Führungen immer samstags und ausschließlich in italienischer Sprache angeboten.

Kommentare

Oberon

Ein menschlicher Zug von Papst Franziskus, seine Sommerresidenz Besuchern kostenlos zugänglich zu machen. Die kath. Kirche hat genug Geld und kann sich das leisten!
Sympathisch macht ihn außerdem, dass er als erster Papst die ihm angebotene Villa nicht
benutzt. Das alles kann mich aber sicher nicht dazu bewegen, der Kirche wieder beizutreten.

Seite 1 von 1