Pamplona von

Verletzte bei Stiertreiben

Zwei Briten von Hornstößen verletzt - fünf weitere Läufer erlitten Quetschungen

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    Die Stierhatz in Pamplona hat 2012 insgesamt 38 Verletzte gefordert. Vier Männer sind von Stieren aufgespießt worden.

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    Tote hat es dieses Mal zum Glück keine gegeben.

Bei der traditionellen Stierhatz in der spanischen Stadt Pamplona sind zwei britische Läufer von Hornstößen verletzt worden. Weitere fünf Läufer erlitten bei dem dritten Stiertreiben Quetschungen und mussten nach Angaben von Sanitätern gleichfalls in Krankenhäusern behandelt werden.

Einer der sechs Kampfstiere war auf der 825 Meter langen Strecke durch die engen Gassen von Pamplona ausgerutscht und verlor den Kontakt mit der Herde. Daraufhin griff der verirrte Bulle Läufer an, die sich an den Zaun gedrängt hatten. Der wütende Stier verletzte sie mit seinen Hörnern an den Beinen.

Die dritte Stierhatz in Pamplona war mit einer Dauer von drei Minuten und 38 Sekunden die bisher längste seit Beginn des Stiertreibens am vergangenen Samstag. Im Gegensatz zum Wochenende waren deutlich weniger Läufer an der Hatz beteiligt.

Bei den "sanfermines" werden vom 7. bis zum 14. Juli täglich um 8.00 Uhr sechs Kampfstiere und mehrere zahme Leitochsen durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden. Die Hatz ("encierro") war durch Ernest Hemingways Roman "Fiesta" weltbekannt geworden. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1922 kamen 15 Läufer ums Leben, zuletzt 2009 ein Spanier.

Kommentare

Bravo.... es sollen noch viel mehr Leute zu Schaden kommen. Dieses vertrottelte Ritual samt dem Stierkampf gehört ein für alle mal verboten!

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