Palästina wird UNESCO-Mitglied von

"Österreich belohnt Terror"

Österreichisch-Israelische Gesellschaft übt Kritik an Österreichs Stimmverhalten

Palästina wird UNESCO-Mitglied - "Österreich belohnt Terror" © Bild: APA/EPA/BOUTTIER/UNESCO/HANDOUT

Ungeachtet der Warnungen aus den USA hat die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) Palästina als Vollmitglied aufgenommen. Daraufhin haben die USA ihre Zahlungen an die UN-Kulturorganisation vorerst gestoppt. Der November-Beitrag in Höhe von 60 Millionen Dollar (43 Millionen Euro) werde nicht gezahlt, erklärte US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland am Montag in Washington.

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) hat scharfe Kritik an der österreichischen Entscheidung geübt, für die Aufnahme Palästinas in die Erziehungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen (UNESCO) zu stimmen. Gleichzeitig bedankte sich die Freundschaftsgesellschaft "bei der deutschen Bundesregierung für Ihre aufrichtige Haltung in dieser Frage".

"So verhält sich kein Freund Israels"
"Während Raketen aus Gaza auf israelische Wohngebiete abgeschossen werden, belohnt Österreich den palästinensischen Terror mit der Aufnahme in die UNESCO. So verhält sich niemand, der vorgibt, ein Freund Israels zu sein," heißt es in einer ÖIG-Erklärung. Staatlichkeit vor direkten Friedensgesprächen anzustreben, sei keine friedensfördernde Maßnahme, sondern als "versteckte Kriegserklärung" anzusehen. Die österreichische Außenpolitik sei "offenbar noch irregeleitet in der antiisraelischen Tradition Bruno Kreiskys."

Die Vereinigung "Kritische Jüdische Stimme" hatte in einem Appell an Außenminister und Vizekanzler Spindelegger gewarnt, dass die Verweigerung der Aufnahme eines palästinensischen Staates in die Vereinten Nationen nur "die radikalsten Kräfte in Israel und Palästina", die sich einer friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts widersetzten, stärken würde.

Deutschland hatte auf der Generalkonferenz in Paris am Montag zusammen mit den USA und Israel und den EU-Mitgliedern Niederlande und Tschechien gegen die Vollmitgliedschaft Palästinas gestimmt. Elf EU-Mitglieder, darunter Frankreich, Spanien, Österreich, Belgien und Irland, gehörten zu den 107 Staaten, die dafür votierten.

Kommentare

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vonwegen Freunde Ihr seid -wenn ihr ruhig seid-geduldet.Aber Freunde suchen WIR uns selbst aus.

unclesam melden

Re: vonwegen Freunde Wir sind neutral und daher auch Freunde der Palästinenser! Man kann nicht ein ganzes Volk Terroristen nennen! Und Israel ist auch nicht ganz unschuldig! Baut mal auf Eurem Gebiet, das würde schon helfen!
Und falls Herr Muzicant nur jüdische Geschichte kennt, soll er mal nachlesen in unserem Staatsvertrag zur Neutralität! Und man ist nicht automatisch Israel feindlich, nur weil man nicht deren Meinung ist! Wie überheblich ist denn dass? Ihr regiert Amerika aber nicht uns! Und so wie ihr euch gebärdet spielt ihr nur Strache und Co in die Hände!!! Schon mal kapiert, was ihr damit anrichtet?

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Re: von wegen Freunde die Österreichisch-Israelische Gesellschaft sollte eher heißen :Israelische Gesellschaft!
Wie der Vorposter schon gemeint hat : Freunde suchen wir uns selber aus!

wintersun melden

Auch ein Freund hat eine eigene Meinung Und die wurde ausnahmsweise auch mal ehrlich ausgesprochen anstatt irgendwo rein zu kriechen. Aber Israel lässt die Meinung des neutralen Landes Österreich nicht zu. WIR SIND NUN UNTERSTÜTZER DES TERRORS. Haha ich kann gar nicht sagen wie es mir den Tag versüsst dass dafür gestimmt wurde. Eure Bedrohungen interessieren niemand, wir haben auch eine Meinung. Aha, die österreichische Außenpolitik ist also immer noch irregeleitet von Kreisky. Eine wirklich sehr miese Ausrede.

rrrudi05 melden

Re: Auch ein Freund hat eine eigene Meinung Wen müssten wir den um Erlaubnis fragen ?
Das größte Hindernis für einen Nahost Frieden ist Israel.
Israels P
Politik ist Staatsterrorismus !!!!!!

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