Fakten von

Ostern in Rom: Schärfste
Sicherheitsvorkehrungen

Verstärkt Spürhunde und Videoanlagen eingesetzt

Das italienische Innenministerium plant in diesen Ostertagen schärfste Sicherheitsmaßnahmen. Die Exekutive kündigte strenge Sicherheitsvorkehrungen auf Flughäfen, Bahnhöfen und rund um den Vatikan an. Auf Spürhunde und Videoanlagen will die Polizei verstärkt zurückgreifen, um einen reibungslosen Verlauf der Osterfeierlichkeiten zu garantieren.

"Wir können nicht auf unsere Freiheit verzichten. Wir müssen aber mit dem Bewusstsein leben, dass die Risiken für die Sicherheit groß sind", verlautete aus dem Innenministerium in Rom.

Tausende Carabinieri, Polizisten und Soldaten sollen in Rom eingesetzt werden, um die U-Bahn-Stationen zu kontrollieren. Nach den jüngsten Terroranschlägen in Stockholm und London wird insbesondere rund um das Kolosseum, wo Papst Franziskus am Karfreitagabend mit mehreren Zehntausend Menschen den Kreuzweg betet, eine weite Sperrzone angelegt.

Der Vatikan verschärfte ebenfalls die Sicherheitsmaßnahmen, um Anschlägen vorzubeugen. Auch tagsüber sollen die Kontrollen auf dem Petersplatz verstärkt werden. Die Zahl der Polizisten in Zivil, die den Platz bewachen, wird erhöht. Die Kontrollen an den Eingängen der Peterskirche anlässlich religiöser Zeremonien würden noch gründlicher sein, berichteten italienische Medien.

Kommentare