Oscars 2012 von

Oscar-Verbannung droht

Sacha Baron Cohens geplante Komik-Einlage mit möglicher Ausladung quittiert

Oscars 2012 - Oscar-Verbannung droht © Bild: Paramount

Die Oscars sind eine alt-ehrwürdige Veranstaltung, wo man keine Späßchen treibt. Das musste nun „Borat“-Darsteller Sacha Baron Cohen erfahren. Dem Komiker wurde nahe gelegt, eine Einlage in seiner „Diktator“-Montur zugunsten Lacher am roten Teppich zu unterlassen – mit der Drohung, ihn von der Gala zu verbannen.

Es wäre nicht Sacha Baron Cohen, hätte er nicht auch bei der Oscar-Verleihung eine Einlage geplant gehabt. Doch die Veranstalter machten dem britischen Komiker und „Brüno“-Darsteller einen Strich durch die Rechnung. Seine geplante Aktion (was genau, ist nicht bekannt) in der Rolle seiner neuesten Figur des „Diktators“ wurde im Keim erstickt, als die Oscar-Veranstalter davon erfuhren. „Sowas ist nicht angemessen“, so die die Direktion laut Hollywood Reporter.

Ausladung droht
Entgegen kursierenden Gerüchten wurde der Komiker aber (noch) nicht verbannt von der Gala. „Seine Eintrittskarten wurden nicht zurückgezogen. Wir warten noch darauf, wie er sich verhalten wird“, so eine Sprecherin. Sollte sich Cohen also nicht angemessen verhalten, könnte dennoch eine Ausladung drohen. Und das, obwohl der Schauspieler neben seiner „Diktator“-Rolle auch in dem mit elf Nominierungen als absoluter Oscar-Favorit geltenden Streifen „Hugo Cabret“ von Martin Scorsese mitwirkt. Man darf also gespannt sein, wer im Endeffekt am längeren Ast sitzt und ganz ehrlich: Ein paar Schmunzler würden der Veranstaltung vielleicht gar nicht schaden…

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Links:
Artikel im "Hollywood Reporter"
Oscars.org