Orkanartige Sturmböen & heftiges Gewitter:
Unwetter in Kärnten, Steiermark & Salzburg

Stromleitungen abgerissen. Blitze löste Brände aus Baum krachte auf volles Auto - Niemand verletzt

Orkanartige Sturmböen & heftiges Gewitter:
Unwetter in Kärnten, Steiermark & Salzburg © Bild: APA/DPA/Pleul

Heftige Unwetter haben in Teilen Kärntens starke Schäden angerichtet. Die Gewitter waren begleitet von Hagelschlag und orkanartigen Sturmböen, Stromleitungen wurden abgerissen, landwirtschaftliche Kulturen zerstört. Blitzschläge lösten Brände aus. Verletzt wurde niemand. Unwetter wurden auch aus der Oststeiermark und Salzburg gemeldet.

In Lading bei Wolfsberg hatten fünf Insassen eines Autos großes Glück. Ein Baum krachte auf das Fahrzeug, die fünf Personen kamen jedoch mit dem Schrecken davon. Im Lavanttal waren zahlreiche Haushalte ohne Strom, nachdem umstürzende Bäume Stromleitungen gekappt hatten.

Stark betroffen von den Unwettern war auch der Bezirk St. Veit/Glan. So wurden am Krappfeld die Maiskulturen vom Hagel teilweise total zerstört. In Friesach schlug ein Blitz in das Wirtschaftsgebäude eines 47 Jahre alten Landwirtes ein. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder, landwirtschaftliche Geräte und Futtervorräte wurden vernichtet, Menschen und Tiere kamen aber nicht zu Schaden. Auch in Hermagor löste ein Blitzschlag ein Feuer aus, das jedoch rasch gelöscht werden konnte.

Ein heftiges Unwetter vermurte die Bundesstraße 64 zwischen den oststeirischen Städten Weiz und Gleisdorf. Die Räumarbeiten dauerten einige Stunden. Im Raum Gleisdorf ging Hagel nieder, zahlreiche Keller in oststeirischen Ortschaften sowie im Murtal standen unter Wasser.

Im oststeirischen Bezirk Weiz war die B64 zwischen St. Ruprecht und Wollsdorf wegen Überflutung und einer abgegangen Mure gesperrt. Auch Gemeindestraßen wurden von abgegangenem Erdreich verlegt.

Feuerwehreinsatz in Salzburg
Nach einem starken Gewitter mussten südlich der Stadt Salzburg mehrere Feuerwehren ausrücken, und zwar im Bereich der Gemeinden Anif, Grödig, Oberalm und Adnet. In Oberalm wurde außerdem ein Teil des Maibaumes abgebrochen. (apa/red)