Orange NEU: Westenthalers Polsterschlacht

Orange NEU: Westenthalers Polsterschlacht

Wie Peter Westenthaler doch noch Vizekanzler werden will und im Kampf ums Ministeramt gegen die ÖVP noch ein Ass im Talon hat.

Er hat das Frühstück sichtlich genossen. Zwar durfte er nicht als Vizekanzler an des Kanzlers Tisch Platz nehmen, aber zumindest gab es Marillenmarmelade, quasi als kleinen Trost für den neuen orangen Regierungskoordinator.

Peter Westenthaler gibt sich via NEWS wenig beeindruckt vom ersten gemeinsamen Morgenschmaus mit Wolfgang Schüssel: „Für mich war das nicht aufregend. Ich war ja früher, in den glorreichen Zeiten der Vizekanzlerin Riess-Passer, öfters dabei.“ Vertraute des neuen BZÖ-Chefs berichten freilich, dass das „Wiener Vorstadtkind“ (Jörg Haider) „sehr stolz“ gewesen sei. Der Kanzler sei „betont freundschaftlich“ mit ihm umgegangen. Westenthaler hatte sich schließlich lange genug auf sein „Comeback in der Politik“ vorbereitet. Seit er seinem einstigen Idol Haider 2002 im Zorn den Rücken gekehrt hatte, zog es ihn zurück in die Politik. Jetzt will er sich und ganz Österreich beweisen, dass er – der immer als „Kofferträger Haiders“, als „Mensch gewordenes Handy“ und „Mann fürs Grobe“ belächelte „Westi“, wie er von Parteifreunden genannt wird – die „Mission impossible“ doch schaffen kann: das BZÖ vor dem endgültigen politischen Aus zu bewahren.

Kampf gegen Strache. Dafür ist jener Mann, der Haider zunächst verehrte wie einen Messias und dann verdammte wie den Fleisch gewordenen Satan, wieder zu vielem, zu fast allem bereit. Dafür greift er auch als Ober-Oranger erneut in die blaue Mottenkiste und zieht, wie einst in seinen besten FP-Tagen, wieder gegen Ausländer zu Felde.

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