Mobilfunker von

Orange mit Problemen?

Der heimische Mobilfunker bekommt gröbere Probleme, falls die Übernahme durch „3“ platzt

Orange und Drei MArkenlogos © Bild: Reuters/Heinz-Peter Bader

Immer noch ist nicht klar, ob „3“ wie geplant den Mittbewerber Orange schlucken darf oder nicht. Sowohl die EU-Wettbewerbsbehörde als auch das österreichische Kartellgericht prüfen jeweils Teile des geplanten Deals. Bis in den Spätherbst wird es auf EU-Ebene eine Entscheidung geben, sollte diese negativ ausfallen hat Orange ein Problem. Der Konzern hat seine Investitionen in den letzten anderthalb Jahren deutlich gekürzt. Auch eine Finanzierung des Unternehmens soll nur bis zur Beendigung des „3“-Deals gesichert sein. Droht dem Unternehmen nun das Ende?

Um eine Genehmigung für die Fusion mit „3“ zu bekommen, musste Orange seinen Diskont-Anbieter „Yess“ verkaufen. A1 schlug zu, ob diese Regelung aber nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, prüft die Wettbewerbsbehörde aktuell. Sollte ihr Urteil negativ ausfallen wackelt der ganze Deal.

Das selbe gilt auch für die Übernahme selbst. Diese muss erst von der EU-Wettbewerbsbehörde genehmigt werden. Sollte es keine Zustimmung geben, wäre der Deal hinfällig und Orange müsste sich weiter alleine am Markt behaupten.


Wie „orf.at“ berichtete, soll es bei Orange keine langfristige Planung geben. Die Finanzierung sei nur bis zur Übernahme gesichert. Wie es weitergehen sollte, falls die Übernahme scheitert, steht aktuell in den Sternen.

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