Opernball von

Opernball-Choreographie
erstmals von Tänzer Eno Peci

Solotänzerin Olga Esina ist "jetzt schon nervös"

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Jahrelang hat Eno Peci selbst bei der Balletteinlage der Opernball-Eröffnung getanzt. Für das Fest am 8. Februar ist Peci zum ersten Mal für die Choreographie zuständig. "Wenn man als Tänzer selbst getanzt hat, kennt man auch die schwierigen Momente. Natürlich habe ich meinen eigenen Stil, aber die Choreographie sollte sich auch an den Tänzer anpassen", sagte er der APA.

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Eine Opernball-Choreografie hat zwei Vorgaben. Erstens muss sie klassisch sein, zweitens muss der Nachwuchs gleichwertig in den Auftritt eingebunden sein. Heuer tanzen zuerst die Studenten der Ballettakademie die Polka "Feuerfest!" von Josef Strauß, dann folgt das Staatsballett mit dem Walzer "Mein Lebenslauf ist Lieb' und Lust".

Als Solotänzer werden Olga Esina, Maria Yakovleva, Robert Gabdullin und Roman Lazik zu sehen sein. Entsprechend den Vorgaben will Peci versuchen, "mit meinem Stil die klassische Linie zu behalten, aber auch eine gewisse bewegliche Form zu geben".

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Für den Choreografen ist die Balletteinlage alljährlich eine Gratwanderung. Sie darf nicht so schwer sein, dass bei dem kurzen Auftritt vor einem Millionenpublikum ein Fehler passiert, sie muss aber dennoch anspruchsvoll sein. "Man wird ja von allen Seiten beobachtet", erklärte der gebürtige Albaner Peci.

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Auch für die Compagnie ist der Auftritt immer eine Herausforderung. "Die große Aufmerksamkeit des Publikums, die Kameras - man sieht alles. Man darf keinen einzigen Fehler machen. Ich bin jetzt schon nervös", sagte Esina.

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