Opernball 2013 von

Die wichtigsten Zahlen und Fakten

Eröffnung startet um 22.00 Uhr - Eintrittskarte kostet 250 Euro, über 5000 Gäste

Opernball-Debütanten und- Debütantinnen. © Bild: APA-FOTO: HERBERT P. OCZERET

Die Vorbereitungen für den 57. Wiener Opernball laufen bereits auf Hochtouren, denn am Donnerstag geht dieser in der Staatsoper über die Bühne. Der Ball ist längst ausverkauft, 5.150 Besucher werden erwartet. Hier die Details zum weltberühmten Edel-Event.

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Die Ballorganisation hat heuer zum sechsten Mal Desiree Treichl-Stürgkh inne. Als legendäre "Ballmutter" ging Lotte Tobisch in die Geschichte der Traditionsveranstaltung ein. 15 Jahre lang hatte sie für das Gelingen des Events gesorgt - zuletzt 1996. Einlass am Ballabend ist ab 20.40 Uhr. Die rund 45-minütige Eröffnung startet um 22.00 Uhr. Getanzt werden kann bis 5.00 Uhr früh. Die - ausverkaufte - Generalprobe findet am Mittwoch, am Tag vor dem Opernball, statt. Sie beginnt um 20.00 Uhr.

Das Jungdamen- und Jungherrenkomitee, das den Ball eröffnet, besteht aus 144 Paaren, weitere 16 Paare stehen als Reserve bereit. Heuer kommen die Debütanten aus zehn verschiedenen Ländern - neben Österreich auch aus der Schweiz, Deutschland, Italien, Portugal, Russland, Malaysia, Hongkong sowie aus den Niederlanden und den USA. Die Choreografie stammt von der Kärntner Tanzschule Iris Huber. Einzug und Walzer werden erneut vom Tanzlehrer Roman Svabek ausgerichtet. Svabek wird auch die Publikumsquadrillen moderieren, von denen es heuer drei geben wird: um Mitternacht, um 2.00 und um 4.00 Uhr.

Teures Vergnügen

Das Ballvergnügen ist ganz und gar nicht billig: Eine Eintrittskarte kostet 250 Euro, für eine Loge muss zwischen 9.000 und 18.500 Euro hingelegt werden. Vergleichsweise günstig sind die Tickets für die Generalprobe. Stehplatzkarten kosten 15 Euro, Sitzplatzkarten zwischen 20 und 40 Euro. Insgesamt befinden sich am Ballabend 7.230 Personen in der Oper, davon 5.150 Gäste. 250 Personen sind für die Sicherheit im Einsatz, darunter u.a. rund 20 Feuerwehrleute, 70 Polizisten, 20 Techniker und 140 Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens, welches etwa auch Einlasspersonal und Klodamen stellt. 280 Personen sorgen für die Bewirtung. 120 Musiker werden in acht verschiedenen Bereichen aufspielen.

Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer. Aus der Politik kommen Vizekanzler Michael Spindelegger, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (alle V). Aus dem SPÖ-Team besuchen Kulturministerin Claudia Schmied, Infrastrukturministerin Doris Bures und Staatssekretär Josef Ostermayer die Veranstaltung. Außerdem angekündigt sind der deutsche Designer Harald Glööckler, Schauspieler Maximilian Schell, Ex-Tennisspieler Thomas Muster, TV-Koch Johann Lafer und das deutsche Model Franziska Knuppe. Richard Lugner wird heuer den Ball mit der italienischen Filmdiva Gina Lollobrigida und Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino besuchen.

Paar Würstel um 10 Euro

Die Gäste müssen einen strikter Dresscode befolgen. Männer haben einen Frack zu tragen, Frauen ein langes, großes Abendkleid. Apropos Outfit: Die Wartedamen - sprich Klofrauen - bekommen heuer neue Uniformen. Damit die Edel-Balltiger nicht hungern und dürsten müssen, ist für kulinarische Verpflegung gesorgt: Es werden 800 Flaschen Sekt und Champagner sowie 900 Flaschen Weinein gekühlt. Weiters werden 1.800 Paar Würstel, 1.000 Stück Petits Fours und Sandwiches sowie rund 800 Gulaschsuppen serviert. Dabei werden 40.000 Gläser, 1.000 Tischtücher, 4.000 Besteckteile und 600 Sektkübel zum Einsatz kommen. Ein Paar Würstel mit Gebäck kostet 10 Euro. Ein Glas Sekt 11 Euro.

Für die Traditionsveranstaltung wird die Staatsoper mit 50.000 Blumen aufwendig dekoriert, hier werden Rottöne dominieren. Zum Einsatz kommen vor allem Nelken und Rosen. 165 Arrangements sind für die Logen vorgesehen, 480 Gestecke für die Tische und 160 Sträußchen für die Debütantinnen. Der Umbau des Zuschauerraumes der Oper in einen Festsaal dauert 30 Stunden und startet am Dienstag um 7.00 Uhr. Dabei sind bis zu 500 Arbeiter und Hilfskräfte im Einsatz. Der Rückbau der Räumlichkeiten erfolgt in 21 Stunden. Er startet gleich nach Ballende, wird aber unterbrochen: Es gibt zwei Vorstellungen der "Zauberflöte für Kinder".

Die Wiener Staatsoper lukriert durch den Opernball Einnahmen in Höhe von 3,4 Millionen Euro. Demgegenüber stehen Gesamtausgaben in Höhe 2,3 Millionen Euro.

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