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Oö. Kindergärten - Nachmittagsbetreuung kostet 42 bis 110 Euro

Ab Februar - Soll 13 bis 15 Mio. Euro mehr für Gemeinden bringen

Die Elternbeiträge für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten sollen in OÖ künftig zwischen 42 und 110 Euro betragen. Die zuständige Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) hat am Freitag das Modell präsentiert. Ihr Ressort erwartet, dass dadurch rund 13 bis 15 Mio. Euro an die Gemeinden fließen. Diesen entgehen im Gegenzug aber 13 Mio. Euro an Förderungen, die das Land weniger ausschüttet.

Die Beiträge werden ab Februar eingehoben und nach Familieneinkommen gestaffelt - 1.400 Euro netto (inklusive Transferleistungen) bilden die untere Grenze, der Höchstbeitrag wird ab 3.700 Euro Familieneinnettoeinkommen verlangt. In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, über die die Gemeinden zu befinden haben, kann auch auf die Einhebung eines Beitrags verzichtet werden. Zudem werden auch Zwei- und Dreitagesmodelle angeboten, hier beginnen die Kosten bei 21 Euro.

Teile der vom Rechnungshof kritisierten Sonderförderung werden nicht mehr ausbezahlt und die Gruppenförderungen werden gekürzt - für jede erste Gruppe gibt es statt 58.666 nur mehr 56.670 Euro, für jede weitere statt 49.871,30 nur mehr 47.880 Euro. Anstelle dieses Geldes sollen die Elternbeiträge treten.

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