OMV/Verbund-Deal sorgt weiter für Wirbel: SPÖ-OÖ erwägt Wasserkraft-Volksbegehren

SP-Haider: 51 % müssen in öffentlicher Hand bleiben Erforderliche Unterschriften seien bereits gesammelt

Der oberösterreichische SPÖ-Vorsitzende Haider hat für den Fall, dass im Zuge der geplanten Fusion von OMV und Verbund die Wasserkraft nicht zu mindestens 51 Prozent in öffentlicher Hand verbleibt, ein Volksbegehren angekündigt. Nur, wenn die Wasserkraft mehrheitlich in Staatsbesitz bleibe, könne man einen leistbaren Strompreis für die Bürger garantieren, so Haider in einem Rundfunk-Bericht.

Die für die Einleitung eines Volksbegehrens erforderlichen Unterschriften (rund 8.000) seien bereits im Jahr 2000 gesammelt worden, hieß es im Ö3-Radio. Am Dienstag findet eine Sondersitzung der Landeshauptleutekonferenz zur geplanten Fusion von OMV und Verbund statt. Sie wurde vom derzeitigen Vorsitzenden der Konferenz, Niederösterreichs Landeschef Pröll einberufen. Kritik an der Fusion hatte es auch aus anderen Bundesländern wie Kärnten, Niederösterreich, Wien oder Tirol gegeben. Befürchtet wird ein Ausverkauf der österreichischen Wasserkraft. (apa)